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Ferrari-Teamchef: "Mercedes stärkstes Team in zehn Jahren"

Die Topteam-Bosse Maurizio Arrivabene und Toto Wolff schmieren sich vor dem dritten Rennen der Saison gegenseitig Honig ums Maul

(Motorsport-Total.com) - Die Formel-1-Saison 2016 begann mit zwei Mercedes-Siegen und zwei Ferrari-Ausfällen. Das bereitet der Scuderia zwar laut eigenen Aussagen kein großes Kopfzerbrechen, lässt den Titelherausforderer aber offensichtlich leiserer Töne anstimmen. Bei den Silberpfeilen ist man mit der Rolle das uneinholbaren Dominanz-Teams im dritten Jahr in Folge aber auch nicht zufrieden. Deswegen reden sich die Topteam-Bosse Maurizio Arrivabene und Toto Wolff nun gegenseitig stark.

Toto Wolff, Maurizio Arrivabene

Vielen Dank für die Blumen: Lobaustauch bei Ferrari und Mercedes Zoom

"Mercedes ist in dieser Saison das stärkste Team, das ich in den letzten zehn Jahren beobachtet habe", lässt zum einen Ferrari-Teamchef Arrivabene auf der offiziellen FIA-Pressekonferenz vor dem Grand Prix von China fallen. "Um gegen sie zu gewinnen muss man hart arbeiten und besser als sie werden. Wir geben dennoch unser Bestes, um gute Ergebnisse zu haben."

Dabei hatten die Roten im Trainingsauftakt zum dritten Grand Prix der Saison die Nase vorn. Mit einer Zeit von 1:36.896 Minuten fuhr Kimi Räikkönen am Freitag 0,237 Sekunden schneller als Nico Rosberg. Sebastian Vettel fuhr 0,109 Sekunden langsamer als sein Teamkollege. Was das für den Rest es Wochenendes bedeutet, wird sich erst zeigen. Allzu weit voraus sieht sich Mercedes gegenüber Ferrari ohnehin nicht.

"Ich möchte die Blumen gerne zurückgeben", antwortet Mercedes-Motorsportchef Wolff beinahe defensiv auf das Dominanz-Lob. "Sie fordern uns schon sehr heraus. Wenn man sich die reine Performance der letzten Rennen anschaut, ist es nicht so, als hätte Ferrari es nicht auf die Reihe bekommen - im Gegenteil: sie haben einen weiteren großen Schritt von 2015 zu 2016 gemacht, ähnlich wie es ihnen von 2014 zu 2015 gelungen ist."


Fotos: Großer Preis von China, Freitag


Auch die Rauchzeichen, mit denen sich Räikkönen in Melbourne und Vettel in Bahrain aus dem Rennen verabschiedeten, sorgen bei den Silberpfeilen nicht für Aufatmen. "Es ist keine einfache Aufgabe, das ganze Paket zum Rollen zu bringen, inklusive der Zuverlässigkeit", so Wolff. "Aber was die reine Leistung angeht, machen sie es uns nicht einfach. Das ist aber gut - so sollte der Wettbewerb funktionieren."

Arrivabene fährt derweil weiter den Kurs des Herunterspielens der Probleme, die bereits wichtige WM-Punkte gekostet haben: "Wir haben sehr gut erklärt, was in Australien und Bahrain passiert ist und ich denke nicht, dass ich da noch mehr erklären muss. Was wir gesagt haben, entspricht absolut der Wahrheit - ob ihr es mögt oder nicht."

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