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Ferrari: "Massive" Probleme im Renntrimm, Vettel in FT2 nur 18.

Warum bei Ferrari im Freitagstraining in Silverstone nicht viel lief und was sich für Charles Leclerc und Sebastian Vettel über Nacht unbedingt ändern muss

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel spricht von einem "zerfahrenen Tag" in Silverstone. Und das ist keine Überraschung: Während die Formel-1-Konkurrenz beim Traningsauftakt zum Großbritannien-Grand-Prix (hier im Liveticker verfolgen!) teilweise über 60 Runden schaffte, musste sich Vettel mit gerade mal 25 Runden begnügen. Der Grund: Technikprobleme.

Sebastian Vettel

Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel kam in Silverstone bisher kaum in Fahrt Zoom

Gleich im ersten Freien Training gab es "Schwierigkeiten mit dem Bremspedal", so formuliert es Vettel. "Wir mussten anhalten und es reparieren." Das kostete Vettel praktisch die komplette erste Session, weil es "noch auf dem ersten Run" passiert war.

Und Vettels Arbeitstag in Silverstone blieb schwierig, weil es ständig neue Stolpersteine gegeben habe. "Damit war es schwierig, einen Rhythmus zu finden. Hier braucht man ein paar gute Runden, und wir haben nicht viele hingekriegt und auch nicht viele gute", sagt der viermalige Weltmeister.

Vettel hofft auf "noch eine Idee" von Ferrari

Für ihn schlägt zum Auftakt in England der wenig schmeichelhafte 18. Platz zu Buche. Rückstand auf die Racing-Point-Bestzeit von Lance Stroll: 1,586 Sekunden.

Was nun zu tun sei? Vettel: "Wir müssen das Auto insgesamt verbessern. Morgen soll es kühler werden, also schauen wir mal, was passiert. Ich hoffe, wir haben noch eine Idee." Er selbst aber glaube, es könne am Samstag nur "besser laufen" als am Freitag.


Fotos: Ferrari, Grand Prix von Großbritannien


Zumindest auf dem Papier hatte sein Ferrari-Teamkollege Leclerc schon am Freitag mehr Freude mit dem SF1000 in Silverstone. Die Trainings seien "nicht so schlecht" gelaufen, meint Leclerc nach Platz fünf in der Tageswertung, bei 0,296 Sekunden Rückstand auf Stroll.

Leclerc: Das Problem ist der Renntrimm

Doch auch Leclerc erkennt große Baustellen bei Ferrari: "Auf die eine schnelle Runde sehen wir sogar ein bisschen besser aus als erwartet, um ehrlich zu sein. Das ist gut. Wir haben aber massiv bei der Rennpace zu kämpfen. Daran müssen wir definitiv arbeiten."

Doch warum verhielt sich der Ferrari am Freitag so gegensätzlich? Leclerc erklärt: "Wir haben einen ziemlich radikalen Weg gewählt bei unserem Abtriebsniveau. Das scheint sich für das Qualifying bezahlt zu machen, aber nicht für das Rennen."

Auf eine längere Distanz sei sein Auto mit dieser Abstimmung "schwer zu fahren" und neige dazu, Fehler zu provozieren. "Das müssen wir auf jeden Fall ändern", sagt Leclerc. "Sonst wird das Rennen mit dieser Balance zu einem Kraftakt. Daher müssen wir jetzt erst einmal die Daten analysieren."

Die große Frage, die sich Ferrari nun stellen müsse, sei: Wie viel von der Qualifyingleistung solle man zugunsten einer besseren Pace im Rennen opfern? "Andererseits", sagt Leclerc, "wird der Samstag wohl ganz anders aussehen als der Freitag. Also warten wir ab."

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