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Ericsson erhofft sich 2016 Fortschritte mit neuem Ferrari-Motor

Seine erste Saison für Sauber beschreibt Marcus Ericsson als "massiven Schritt" in seiner Karriere - Folgt 2016 ein ähnlicher Sprung mit neuesten Ferrari-Motoren?

(Motorsport-Total.com) - Vom reinen Ergebnis her hat sich für Marcus Ericsson seit der Formel-1-Saison 2014 nicht viel geändert, als er für Caterham den 18. Gesamtrang belegte, auf dem er auch jetzt liegt. Doch die Situation ist mit dem Vorjahr nicht zu vergleichen, wie der Schwede sagt: "Alles hat sich verändert! Wir waren vergangenes Jahr immer ganz hinten, da war diese Saison ein großer Schritt nach vorn." Ericsson brach mit Caterham vor deren Insolvenz und heuerte bei Sauber an, wo er bislang neun WM-Punkte geholt hat.

Marcus Ericsson, Felipe Nasr

Ericsson vor Nasr: Der WM-Stand spiegelt nicht alles wieder, sagt der Schwede Zoom

Nach dem holprigen Beginn mit dem Gerichtsverfahren rund um Giedo van der Garde hat sich Ericsson im Team gut eingefügt und legte eine beeindruckende Steigerung gerade im Qualifying hin: Zwischenzeitlich 2:6 im Rückstand gelegen, übernahm er im teaminternen Kampf mit Felipe Nasr in Mexiko die Führung mit 9:8. Lediglich in der Tabelle spiegelt sich das nicht wieder - der Brasilianer holte exakt dreimal so viele Punkte auf dem Konto (Zum WM-Stand).

Ericsson hat dafür eine simple Erklärung: "Vom Speed her sind wir den größten Teil der Saison etwa gleichwertig gewesen, aber ich denke, Felipe hat einfach das Beste herausgeholt und auf einen Schlag viele Punkte geholt, während ich nur gepunktet habe, wenn viele Autos ins Ziel gekommen sind." Beim Saisonauftakt in Australien holte Nasr auf einen Schlag zehn Zähler, als Ericsson nicht zur Stelle war und sich mit deren vier begnügen musste, und auch in Russland holte Nasr noch einmal acht Punkte auf einen Schlag. Solche Resultate blieben bei Ericsson aus.


Fotos: Großer Preis von Mexiko


Trotzdem hatte der 25-Jährige einige Erfolgserlebnisse zu verbuchen. "Die ersten Punkte in Australien zu holen war ein spezielles Gefühl, so emotional!", rekapituliert er. "Mein bestes Rennen hatte ich aber in Monza, dort habe ich meinen Kampf mit Nico Hülkenberg sehr genossen." Dort wurde Ericsson Neunter und komplettierte eine Serie von drei Rennen mit WM-Punkten, die in Singapur riss. Seitdem wartet er auf weitere Zähler. "Ich will in allen verbleibenden Rennen noch aufs Podium", kündigt er an.

Für die Saison 2016 erhofft sich Marcus Ericsson einen ähnlichen Schritt vorwärts wie in diesem Winter. "Soweit ich weiß, fahren wir nächstes Jahr mit 2016er-Motoren von Ferrari", frohlockt er. "Sie haben diese Saison einen fantastischen Job gemacht, was uns nächste Saison weiter antreiben sollte. Es sieht so aus, als ob hinter der nächsten Ecke ein großer Boost auf mich warten würde", lacht der dreimalige GP2-Rennsieger. Mehr als Platz 18 soll es dann doch werden.

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