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Daniel Ricciardo: Renault-Zukunft hängt nicht von Platzierungen ab

Daniel Ricciardo betont, dass er seine Zukunft bei Renault nicht nur von nackten Zahlen abhängig mache - Klar ist aber, dass ein gute Richtung erkennbar sein muss

(Motorsport-Total.com) - 2020 laufen in der Formel 1 zahlreiche Verträge aus - auch der von Daniel Ricciardo. Der Australier wechselte zur Saison 2019 von Red Bull zu Renault und unterschrieb einen Kontrakt über zwei Jahre. 2021 wäre Ricciardo, mit sieben Grand-Prix-Siegen seit 2014 immerhin einer der erfolgreichsten Piloten der vergangenen Jahre, also auch für andere Spitzenteams wieder zu haben.

Daniel Ricciardo

Bleibt Daniel Ricciardo auch über 2020 hinaus bei Renault? Zoom

In der Vergangenheit wurde der 30-Jährige zum Beispiel bereits mehrfach mit Ferrari in Verbindung gebracht. Eine realistische Chance dürfte er dort allerdings nur haben, wenn sich Sebastian Vettel dazu entscheidet, die Scuderia zu verlassen. Denn mit Charles Leclerc steht bei den Roten bereits ein Fahrer für 2021 fest. Und beim zweiten Cockpit hat Vettel laut Teamchef Mattia Binotto Priorität.

Sollte Ferrari allerdings doch bei Ricciardo anklopfen, könnte es für Renault schwer werden, den Australier zu halten. Denn sportlich haben die Franzosen den Anschluss an die Spitze auch 2019 wieder nicht geschafft. "Da geht es nicht um Positionen", betont Ricciardo allerdings, als er auf seine Zukunft angesprochen wird. "Natürlich würde ich gerne aufs Podium fahren", gesteht er.


Renault-Launch: Interview Daniel Ricciardo

Interview mit Daniel Ricciardo bei der "Enthüllung" des Renault R.S.20 für die Formel-1-Saison 2020. Weitere Formel-1-Videos

"Aber es ist nicht so, dass ich einfach verschwinde, wenn ich nicht unter den Top 5 bin", stellt er klar und erklärt: "Man muss sich auch die Moral und den Spirit im Team anschauen, wie bei Mercedes. Es geht darum, wie sehr sie gewillt sind, Innovationen voranzutreiben und sich zu pushen - und auch wie mutig das Team ist, nicht ausgelacht zu werden. Ich sehe gute Zeichen derzeit."

Klar ist aber auch, dass Ricciardo, der im Sommer 31 wird, nicht mehr ewig Zeit hat, sich seinen Traum vom WM-Titel in der Formel 1 zu erfüllen. Der nächste Vertrag mag noch nicht sein letzter sein, aber vielleicht seine letzte Möglichkeit, noch einmal bei einem Topteam unterzukommen. "Ich vermisse es", gesteht der ehemalige Red-Bull-Pilot im Hinblick auf die Zeit, als er regelmäßig auf dem Podium stand.

"Der erste Eindruck vom Auto war gut. Ich denke, wir werden definitiv besser sein [als 2019]", zeigt sich der Australier zuversichtlich. "Aber die Frage ist, um wie viel besser? Das werden wir in den ersten Rennen sehen", so Ricciardo, der 2019 seine erste Saison ohne Podestplatz seit 2013 erlebte. Nicht ausgeschlossen, dass sich dieses Szenario 2020 wiederholen wird.

Was das für seine Zukunft bedeuten würde, weiß aber nur er selbst.

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