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Charlie Whiting: Vermisse manchmal die alte Zeit

Die Formel 1 hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt - Die Regeln und die Technik sind immer komplizierter geworden - Charlie Whiting vermisst die alte Zeit

(Motorsport-Total.com) - Vor 30 Jahren hat McLaren das Geschehen in der Formel 1 dominiert. Die Regeln waren damals einfacher und die Möglichkeiten für die Teams viel größer. Seitdem hat sich die Königsklasse immer weiterentwickelt. Die Regeln wurden komplizierter und auch die Technik hat den höchsten Grad an Komplexität erreicht. FIA-Rennleiter Charlie Whiting wünscht sich manchmal die frühere Zeit zurück.

Charlie Whiting

Charlie Whiting wünscht sich manchmal die alte Zeit zurück Zoom

Auf die Frage, wie sich Whiting an die dominante Zeit von McLaren vor 30 Jahren erinnern würde, antwortet er: "Es ist schon verdammt lange her, aber als das Team an die Strecke von Imola kam, hat es allen anderen drei Sekunden abgenommen. Niemand hat sie damals beschuldigt, zu betrügen." Jeder habe den Honda-Motor und das McLaren-Chassis vergöttert, so der Rennleiter. Heute gibt es hingegen oft Verdächtigungen der unterlegenden Teams, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

"Es gab damals keine Proteste und niemand hat mit den Fingern auf das Team gezeigt", stellt Whiting klar. Die Überprüfungen der Fahrzeuge damals seien einfacher gewesen, aber die Technik hätte die Kommissare nicht vor große Probleme gestellt. "Es waren gute, einfache Kontrollen. Damals waren die Autos aber auch weniger komplex und die Regeln viel freier."

Auf die Frage, ob Whiting die Zeit vermissen würde, antwortet er: "Manchmal schon. Aber wir können nicht in die Zeit zurückreisen." Der Fortschritt würde niemals haltmachen und dementsprechend sei es normal, dass sich die Formel 1 im Laufe der Zeit verändert hat. Würde man heute in die Vergangenheit reisen, würde man viele neue Technologien vermissen, meint Whiting. Darauf zu verzichten, sei auch nicht einfach.

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