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Charles Leclerc rätselt über Dreher: Doch kein Fahrfehler?

Der Sauber-Neuling spricht von einem unbeherrschbarem Auto und rätselhaften Schäden am Unterboden - Mit seiner Leistung ist er glücklicher als mit dem Auto

(Motorsport-Total.com) - Sauber-Neuling Charles Leclerc bezweifelt, dass sein Dreher beim China-Grand-Prix am Sonntag einem Fahrfehler geschuldet gewesen wäre. Der Monegasse sagt im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com', dass er nicht das Gefühl gehabt hätte, sein Auto überfordert zu haben - im Gegenteil. "Ich bin ja der Erste, der einen Patzer zugeben würde, aber da spukte etwas im Hintergrund", so Leclerc.

Charles Leclerc, Brendon Hartley

Leclerc gegen Hartley: Zum Schluss war nicht einmal Toro Rosso in Reichweite Zoom

Er beschreibt seinen Abflug in Kurve 1, der anspruchsvollen Schneckenkurve, als "sehr merkwürdig". Obwohl er die Passage in den ersten drei Runden klar schneller angegangen sein will, wäre das Heck im vierten Umlauf "unberechenbar" gewesen - der Dreher unvermeidbar. Danach hätte der Sauber chronisch übersteuert und sei an vielen Stellen kaum auf der Bahn zu halten gewesen.

Leclerc verfolgte zum fraglichen Zeitpunkt Pierre Gasly im Toro Rosso und war dessen Luftverwirbelungen ausgesetzt. Die sogenannte Dirty-Air könne aber nicht der einzige Grund für den mysteriösen Dreher gewesen sein, betont er: "Wir müssen uns die Telemetrie ansehen - es schien etwas nicht zu stimmen", sagt Leclerc und hat eine Theorie: "Mein Unterboden war leicht beschädigt. Ob es vor oder nach dem Dreher passiert ist, wissen wir nicht. Den Daten zufolge aber eher zuvor."

Anschließend lief nichts mehr zusammen. Leclerc wurde 19. und erreichte als Letzter das Ziel, spricht aber von einem positiven Wochenende: "Zumindest für mich persönlich." Schließlich schlug er mit einem kaum konkurrenzfähigen Sauber im Qualifying Marcus Ericsson (16. im Rennen).

Auf den nächsten Grand Prix in Aserbaidschan freut sich Leclerc besonders - weil er 2017 in Baku kurz nach dem Tod seines Vaters den Grundstein für seinen Titelgewinn der Formel 2 gelegt hatte. "Ich liebe Stadtkurse", sagt Leclerc. "Für einen Fahrer sind sie Herausforderung und ich bin schon sehr gespannt, was das Auto dort leisten kann."

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