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Button verteidigt Rennleitung: Unfälle können passieren

Jenson Button nimmt die Rennleitung in Schutz: Unter schwierigen Umständen habe die in Suzuka die richtigen Entscheidungen getroffen

(Motorsport-Total.com) - Start hinter dem Safety-Car bei strömenden Regen, Unterbrechung nach zwei Runden, Neustart und schließlich der Abflug von Adrian Sutil, in dessen Folge Jules Bianchi schwer verunglückte: Die Rennleitung des Großen Preis von Japan in Suzuka musste am gestrigen Sonntag viele schwierige Situationen handhaben. Und nicht wenige meinten, sie haben damit nicht immer richtig gelegen. Doch es gibt auch andere Stimmen. So bescheinigt McLaren-Pilot Jenson Button dem Team um Rennleiter Charlie Whiting gute Arbeit.

Jenson Button

Jenson Button kann die Entscheidungen der Rennleitung in Suzuka nachvollziehen Zoom

"Die FIA hat in einer unglaublich schwierigen Situation einen guten Job gemacht. Sie wollen den Fans eine Show bieten, aber natürlich ist auch unsere Sicherheit wichtig", so Button gegenüber 'ESPN'. Beim Unfall von Bianchi, der nach einer schweren Kopfverletzung weiter ums Überleben kämpft, sieht der McLaren-Pilot kein Fehlverhalten, sondern einfach nur eine Verkettung unglücklicher Umstände. "Schwere Unfälle können passieren, und das war ein Unfall. Das war Pech, vor allem für Jules", sagt er.

Einzig das Festhalten an der geplanten Startzeit von 15 Uhr sieht Button kritisch. Seiner Meinung nach hätte man aufgrund des zu diesem Zeitpunkt starken Regens das Rennen nicht aufnehmen sollen. "Als wir in der Startaufstellung standen und es hieß, das Rennen würde wie geplant um 15:00 Uhr starten, war das ein Schock. Solche Bedingungen habe ich am Start eines Rennens noch nie erlebt", sagt Button.

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