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Bis 2024: Formel 1 verlängert den Vertrag mit Silverstone

Silverstone wird auch in Zukunft Teil des Formel-1-Kalenders bleiben - Bis 2024 wird der Kurs fest im Programm der Königsklasse verankert sein

(Motorsport-Total.com) - Die Verantwortlichen der Rennstrecke im britischen Silverstone, der Britisch Racing Drivers Club (BRDC) und die Formel-1-Besitzer Liberty Media haben sich in London auf einen neuen Vertrag geeinigt. Das Rennen auf dem Traditionskurs wird bis 2024 im Formel-1-Kalender bleiben.

Lewis Hamilton

Der erfolgreiche Grand Prix von Großbritannien bleibt in Silverstone Zoom

Im Jahr 2017 haben die Streckenchefs eine Pausen-Klausel wirksam gemacht, da die Kosten für den Grand Prix 2020 bis 2026 um fünf Prozent gestiegen wären und Zahlungen in Höhe von bis zu 23 Millionen Dollar erwartet wurden. Aufgrund der finanziellen Instabilität haben die Verantwortlichen in Silverstone die Notbremse gezogen.

Dennoch war eine Vertragsverlängerung mit neuen Rahmenbedingungen mit der Formel 1 nie vom Tisch. Jedoch hat sich Liberty Media nach Alternativen umgeschaut: Es hielten sich Gerüchte über ein Formel-1-Rennen in London. Jetzt gab es aber eine Einigung zwischen der Formel 1 und Silverstone, die außerdem einen Formel-1-Test während der Saison einschließt.

"Wir freuen uns sehr bekanntgeben zu können, dass der britische Grand Prix in den nächsten fünf Jahren Teil des Formel-1-Kalenders sein und in seiner angestammten Heimat Silverstone bleiben wird", so Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey. "Wir haben immer gesagt: Wenn unser Sport eine langfristige Zukunft haben will, müssen wir historische Austragungsorte behalten, und Silverstone und Großbritannien sind die Wiege, wo 1950 alle begann."

Formel 1 ein globaler Sport mit legendären Wurzeln


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"Heute ist die Formel 1 ein globaler Sport, der auf fünf Kontinenten ausgetragen und von 500 Millionen Fans auf der ganzen Welt verfolgt wird", fügt er hinzu. "Wenn diese Zahl weiter wachsen soll, müssen wir den Sport, den wir lieben, in neue Länder bringen, dürfen dabei aber nicht seine Wurzeln vergessen. Silverstone und der britische Grand Prix sind ein wesentlicher Bestandteil dieser Vision."

Die Strecke in Silverstone ist komplett im Privatbesitz, weshalb es keinerlei öffentliche Subventionen gibt. Die Verantwortlichen haben deshalb vor Jahren damit begonnen, das Geschäftsmodell umzubauen, sodass die Strecke nicht allein vom Formel-1-Rennen abhängig ist.

Ein Aus wäre "desaströs" gewesen

John Grant, der Vorsitzende des BRDC, sagt: "Silverstone gehört zu den legendärsten Grands Prix im Formel-1-Kalender. Es wäre ein Desaster für den Sport und die Fans gewesen, wenn wir keinen Weg gefunden hätten, weiterzumachen. Im Jahr 2020 feiern wir den 70. Jahrestag der ersten Runde der Weltmeisterschaft, die am 13. Mai 1050 in Silverstone stattgefunden hat. Das macht das Event so besonders. Die Verlängerung ist für die britischen Motorsportfans eine tolle Neuigkeit."


Fotostrecke: Zeitreise Silverstone 1950: Impressionen vom allerersten Formel-1-Rennen

Silverstone-Geschäftsführer Stuart Pringle erklärt: "Der Grand Prix in Silverstone ist sowohl für die Formel 1 als auch für den britischen Sport ein echtes Highlight. Das liegt daran, dass unser Kurs eine wahre Fahrerstrecke ist und wir loyale, leidenschaftliche Fans in unserem Land haben. Es wäre für alle niederschlagend gewesen, wenn es hier kein Rennen mehr gegeben hätte."

Vertragsende: Geht es Klassikern an den Kragen?

Liberty Media hat im vergangenen Jahr in Großbritannien eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Am Wochenende kamen 340.000 und am Renntag 140.500 Zuschauer an die Strecke - Saisonrekord! Die Formel-1-Verantwortlichen wollen weitere europäische Formel-1-Klassiker im Kalender behalten, jedoch laufen im Jahr 2020 die Verträge mit Spanien und Deutschland aus.

51 Mal hat Silverstone bereits ein Rennen der Königsklasse beheimatet. Nur Aintree und Brands Hatch waren ebenfalls früher einmal ein Teil des Formel-1-Kalenders. Damit ist nur der Grand Prix von Italien in Monza genauso lange in der Formel 1 vertreten wie Silverstone.

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