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Bernie Ecclestone: Max Mosley verdient keinen Ritterschlag

Formel-1-Mogul Bernie Ecclestone findet nicht, dass sein langjähriger Weggefährte Max Mosley zum Sir gemacht werden sollte - Anders als McLaren-Chef Ron Dennis

(Motorsport-Total.com) - Wird McLaren-Boss Ron Dennis zum Ritter geschlagen? Träger des Ritterordens "The Most Excellent Order of the British Empire" ist der 68-Jährige bereits. 2004 war er als "Commander" für seine Verdienste um den britischen Motorsports in den Orden aufgenommen worden. Das Prädikat Sir blieb ihm bisher jedoch verwehrt. Nicht wenige glauben, dass seine Verwicklungen in den Spionageskandal aus dem Jahr 2007 dabei eine Rolle spielen. Doch Dennis hat einen prominenten Fürsprecher.

Max Mosley, Bernie Ecclestone

Max Mosley und Bernie Ecclestone waren lange Zeit die Speerspitze der Formel 1 Zoom

Formel-1-Primus Bernie Ecclestone glaubt, Dennis verdiene einen Ritterschlag: "Ich vermute, Ron sollte für all das, was er geleistet hat, zum Ritter gemacht werden", sagt er gegenüber der 'Daily Mail', fügt jedoch hinzu: "Ich glaube nicht an den Ritterstand. Das war früher jene, die zum König oder zur Königin gingen, um zu sagen, sie hätte ein Land erobert." Doch heutzutage würden oft die falschen Menschen begünstigt: "Es werden Leute zu Rittern, die für den guten Zweck gespendet haben und gleichzeitig weniger Steuern zahlen."

Zum Ritter geschlagen werden sollten nur jene, die auch tatsächlich etwas wirklich Gutes geleistet haben, findet Ecclestone. Er selbst sieht sich nicht in diesem Kreis: "Die Leute sagen zu mir, ich hätte einen verdient für all das, was ich für England getan habe. Aber ich habe nichts für England getan. Ich habe es für mich und die Formel 1 getan", stellt Ecclestone klar. Zwar hätte England von seinen Geschicken profitiert, "aber ich denke nicht, dass ich dafür ausgezeichnet werden sollte".


Fotostrecke: Ecclestones Skandale und Skandälchen

Gleiches treffe auf seinen langjährigen Kollegen Max Mosley zu. Mit dem britischen Sportfunktionär, der von 1993 bis 2009 an der Spitze des Welt-Automobilverbands FIA saß, hat er die Formel 1 zu dem gemacht, was sie heute ist. Dennoch findet Ecclestone: "Max sollte nicht zum Sir gemacht werden. Er hat nie etwas für das Land getan. Das könnte man über die meisten Menschen sagen." Als Premier-Minister hätte er sich Mosley jedoch allemal vorstellen können: "Er wäre gut gewesen. Das habe ich auch Mrs. Thatcher gesagt.

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