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Barnard nimmt die Motorrad-WM ins Visier

Der ehemalige Formel-1-Konstrukteur John Barnard plant gemeinsam mit 'Ricardo' einen eigenen Rennstall in der Motorrad-Weltmeisterschaft

(Motorsport-Total.com) - Es gibt ihn also noch: John Barnard, quasi der Adrian Newey der 1980er-Jahre und Pionier zahlreicher für die Formel 1 wichtiger Errungenschaften wie etwa der heute selbstverständlichen Überlebenszelle aus Kohlefaser, plant gemeinsam mit dem renommierten Technologieunternehmen 'Ricardo' den Einstieg in die Motorrad-Weltmeisterschaft.

MotoGP-Rennen

John Barnard hat vor, nun auch die Motorrad-WM im Sturm zu erobern Zoom

Der Brite, zuletzt zwischen 2003 und 2004 Technischer Direktor des MotoGP-Teams von Kenny Roberts, beliefert mit seiner Firma 'B3 Technologies' nach wie vor einige Formel-1-Teams mit verschiedenen Komponenten. Wirklich aktiv war er in der Königsklasse des Motorsports zuletzt 2001 als Berater des Rennstalls von Alain Prost. Seine größten Erfolge feierte er in den 1990er-Jahren als Chefkonstrukteur bei McLaren, Ferrari und Benetton.#w1#

Von seinem endgültigen Metierwechsel in die Motorradszene verspricht sich Barnard ein weiteres Erfolgskapitel für seinen ohnehin schon schillernden Lebenslauf, weil der technologische Standard auf zwei Rädern zwar enorm hoch ist, aber doch bei weitem nicht auf dem Niveau wie in der Formel 1. Nach seinen Lehrjahren bei Roberts fühlt er sich nun bereit, ein eigenes Projekt anzupacken. Unklar ist jedoch noch, wann dieses erstmals an den Start gehen wird.

"Ich glaube, dass es für den Einsatz fortschrittlicher Technologien zur Verbesserung der Motorräder viel Spielraum gibt." John Barnard

"Meine bisherige Erfahrungen in der MotoGP lassen mich fest glauben, dass es für den Einsatz fortschrittlicher Technologien zur Verbesserung der potenziellen Leistung der Motorräder viel Spielraum gibt", so Barnard. "Ich glaube außerdem, dass eine enge Zusammenarbeit mit den Designern des Antriebsstrangs große Früchte tragen kann, und aus diesem Grund freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen von 'Ricardos' Kaliber."

Bei 'B3 Technologies' handelt es sich übrigens um jene Firma, die 1997 aus 'Ferrari Design and Development' hervorgegangen ist, also jener Abteilung des Traditionsrennstalls aus Maranello, die auf Wunsch von Barnard nach Großbritannien ausgelagert wurde. Nach Ablauf des Vertrags mit dem Formel-1-Team von Ferrari kaufte der Brite die Firma auf und benannte sie um. Heute beliefert er auf diesem Weg neben der Motorsportindustrie unter anderem die Luftfahrt- und Tauchbranche.

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