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Aston Martin: "Wir wussten, dass die anderen aufholen würden"

Die Schwächen von Aston Martin wurden zuletzt in Japan wieder offensichtlich - Für Katar hofft Tom McCullough auf Besserung und analysiert den Status quo des Teams

(Motorsport-Total.com) - Aston kam zu Saisonbeginn sehr gut aus den Startlöchern und feierte mit Neuzugang Fernando Alonso in den ersten sechs Rennen fünf Podiumsplätze. Doch im Laufe des Sommers wurde es für das Team aus Silverstone immer schwieriger.

Titel-Bild zur News: Fernando Alonso, Lewis Hamilton

Fernando Alonso und Aston Martin haben im Saisonverlauf Federn gelassen Zoom

Vor allem auf Rennstrecken mit gemischten Kurven, auf denen die aerodynamische Effizienz von entscheidender Bedeutung ist, fiel man zurück, und Alonso konnte in acht Rennen nur einen weiteren Podiumsplatz erringen.

Inzwischen hat das Team auch in der Konstrukteurswertung den Anschluss an Mercedes verloren und muss sich stattdessen vor dem wiedererstarkten McLaren-Team hüten.

Aston Martin: Haben damit gerechnet

Aston Martins Performance-Direktor Tom McCullough räumt ein, dass sich das Team nicht so stark entwickelt hat wie erhofft und dass die Konkurrenten, die mit einem Rückstand in die Saison gestartet sind, im Entwicklungsrennen für 2023 "einen besseren Job" gemacht hätten, während man selbst weiter zurückfalle.

"Es gibt definitiv einige Teams, die zu Beginn des Jahres unterdurchschnittlich waren und einen Schritt zurück gemacht haben. Wir wussten, dass sie wieder aufholen würden, vor allem McLaren und Mercedes", erklärt McCullough.

"Zu Beginn des Jahres waren wir etwas überrascht, dass wir das zweit- oder drittschnellste Team waren, aber die Abstände zwischen den zweit-, dritt- und viertschnellsten Teams waren immer sehr gering. Und wir sind uns immer bewusst, dass es nicht viel braucht, um in diesem Feld nach hinten zu fallen."

McCullough: "Das müssen wir akzeptieren"

"Und wenn man das reine Entwicklungsrennen betrachtet, bei dem es darum geht, das Auto schneller zu machen, dann war das ein relatives Spiel. Einige Teams haben einen besseren Job gemacht als wir. Das müssen wir akzeptieren. Wir haben natürlich gehofft, stärker zu werden, als wir es am Ende geworden sind."

Das Team hat wiederholt erklärt, dass die in Singapur eingeführten technischen Richtlinien nicht zu seinem Formtief beigetragen hätten. Und auch McCullough bekräftigt: "Die TD hatte keinen Einfluss auf unsere Leistung. Ich glaube nicht, dass sie signifikant sind."

"Für uns sind es eher die Streckencharateristik und das generelle Entwicklungsrennen, mit denen wir zu kämpfen haben." Aber Aston Martin habe jetzt ein gutes Verständnis für seine Schwächen, sodass es ein Auto für 2024 liefern kann, das effizienter ist und auf verschiedenen Strecken konkurrenzfähiger sein kann.

Was Aston den Rest der Saison vorhat

"Es gibt bestimmte Eigenschaften unseres Autos, die wir schon beim ersten Test und Rennen verstanden haben - Stärken und Schwächen", sagt McCullough. "Und wir haben versucht, die Bereiche zu verbessern, in denen wir nicht so konkurrenzfähig waren."


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"Unsere Aufgabe ist es, das Auto auf allen 23 Rennstrecken schnell zu machen, und da haben wir noch viel Arbeit vor uns. Aerodynamisch gesehen haben wir ein gutes Verständnis dafür, wie sich das Auto in den verschiedenen Fahrhöhen- und Geschwindigkeitsbereichen verhält. Und wir wissen, in welchen Bereichen wir uns verbessern wollen."

"Dieser Prozess ist also noch nicht abgeschlossen, und wir haben in diesem Jahr noch ein paar weitere Teile, die uns bei diesem Verständnis helfen werden", blickt er voraus.

Katar sollte Aston wieder besser liegen

Aston Martin hatte zuletzt in Japan zu kämpfen, wo Alonso mit 1:14.725 Minuten Rückstand auf Sieger Max Verstappen Achter wurde und Teamkollege Lance Stroll mit einem beschädigten Heckflügel ausschied.

Das Team erwartet jedoch, dass sich seine Form beim nächsten Rennen in Katar verbessern wird, da auf der Strecke von Losail mit ihrem hohen Abtrieb die aerodynamische Effizienz nicht so stark im Vordergrund steht wie in Suzuka.

"Katar ist insofern ganz anders, als dort überwiegend Hochgeschwindigkeitskurven gefahren werden", erklärt McCullough. "Eines der Probleme, mit denen wir in Japan zu kämpfen hatten, war, sowohl in Hochgeschwindigkeitskurven als auch in langsamen Kurven und auf der Geraden konkurrenzfähig zu sein."

"Katar ist in dieser Hinsicht ganz anders. Ja, es gibt Autos, die in Hochgeschwindigkeitskurven schneller sind als wir, aber hoffentlich können wir ein bisschen konkurrenzfähiger sein."

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