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Abkürzen in der Schlussschikane: FIA verhängt Strafslalom

Piloten, die in Montreal vor der Schlussschikane die Auslaufzone nutzen, müssen sich einen Weg zwischen neuen Randsteinen hindurch auf die Strecke bahnen

(Motorsport-Total.com) - Die FIA geht im Vorfeld des Kanada-Grand-Prix am kommenden Wochenende gegen das Abkürzen der Schlussschikane auf dem Circuit Gilles Villeneuve vor. Gemäß einer Bekanntmachung der Rennleitung müssen Piloten, die sich am härtesten Bremspunkt des Kurses vertan haben und die Auflaufzone besuchen, einen bestimmten Weg über die Asphaltfläche neben dem Boxeneingang nehmen. Er wird durch neue, wulstige Randsteinen, lackiert in leuchtendem Gelb, begrenzt.

Sergio Perez, Daniel Ricciardo, Sebastian Vettel, Felipe Massa

Immer schön brav sein: Wer in Montreal abkürzt, büßt jetzt mehr Zeit ein Zoom

Das Ziel ist es, die Fahrer daran zu hindern, ohne größeren Zeitverlust sofort wieder auf die Bahn einzuscheren. Ein ähnliches Modell gibt es seit einiger Zeit in der Variante della Roggia, der zweiten Schikane des Kurses in Monza. In der Vergangenheit hatte es in Montreal immer wieder Diskussionen über das Abkürzen und die Vorfahrt nach missglücken Überholmanövern gegeben.

Außerdem will die FIA nach den beiden Sessions des Freien Trainings einen Test des Virtuellen Safety-Car (VSC) vornehmen. Auch wenn die Formel 1 ohne die Umsetzung der Regelnovelle auskommt, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Bergungsmaßnahmen und einer doppelt geschwenkten gelben Flagge in den Kurven vier, sieben, neun und 14 die Geschwindigkeit drastisch reduziert werden müsse, um ein sicheres Arbeiten der Streckenposten zu gewährleisten.

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