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Wehrlein und Mercedes sind Tabellenführung wieder los

Sechs Punkte Rückstand in der DTM 2015, sechs Rennen noch zu fahren: Pascal Wehrlein konnte am Sonntag in Moskau keinen weiteren Boden gutmachen

(Motorsport-Total.com) - Nur kurz währte die Freude bei Pascal Wehrlein (HWA-Mercedes) über die Gesamtführung in der DTM 2015, die er sich mit seinem Sieg im Samstagsrennen auf dem Moscow Raceway gesichert hatte. Denn am Sonntag holte der Formel-1-Testfahrer als Zehnter nur einen Punkt, sodass er nun wieder sechs Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Mattias Ekström (Abt-Audi) hat.

Pascal Wehrlein

Wie gewonnen, so zerronnen: Pascal Wehrlein kann sich nicht absetzen Zoom

Nachdem sich Wehrlein am Sonntag nach beinhartem Duell endlich am Mortara-Audi vorbeigekämpft hatte, verlor er die Position an der Boxengasse wieder - auch wegen eines "unsafe releases" von Jamie Green (Rosberg-Audi), das ihn zum Abbremsen zwang. Danach war der Vorwärtsdrang von Wehrlein auf der Strecke, auf der das Überholen als schwierig gilt, stark gebremst. Mercedes machte die Situation, die von der Rennleitung übrigens nicht geahndet wurde, aber nicht zum Hauptthema.

"Leider hat es in der Box nicht so gut geklappt. Ich musste aufgrund des vielen Verkehrs stark abbremsen. Danach lag Mortara nach dem Boxenstopp wieder vor mir", sagt Wehrlein zwar, möchte das aber nicht als Ausrede verstanden wissen: "Mit Mortara vor ihm hatte Müller die ganze Zeit DRS. Somit hatte ich kaum Chancen, um noch zu überholen. Rennentscheidend war heute jedoch unser schlechtes Qualifying. Ich bin nur von Startplatz elf losgefahren. Von dort ist es einfach schwierig."


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Mercedes-DTM-Chef Ulrich Fritz hatte sich nach dem Samstagsrennen am Sonntag "mehr erwartet", muss aber auch eingestehen, dass man ein besseres Ergebnis schon im zweiten Qualifying des Wochenendes liegen hat lassen: "Ausschlaggebend für das Ergebnis war sicher das Qualifying." Denn da hatte Wehrlein zwar weniger als zwei Zehntelsekunden Rückstand, aber trotzdem landete er auf dem elften Startplatz. Aus der ersten Rennrunde kam er sogar nur als Zwölfter zurück.

"Leider haben wir es nicht geschafft, im Rennen viele Positionen zu gewinnen", sagt Fritz. "Die Pace der Autos war heute auf einem ähnlichen Niveau, dann ist Überholen natürlich schwierig. Vor allem, wenn man aus dem DRS-Fenster fällt. Nimmt man das gesamte Wochenende, muss man ein gemischtes Fazit ziehen. Positiv ist sicher, dass Pascal zum Tabellenführenden aufschließen konnte und die Performance von Gary. Weniger erfreulich ist das heutige Rennergebnis."

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