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Super-GT-Kooperation: Viele Baustellen offen

Motorenformel, Reifenzulieferer und das Rennformat: Die DTM könnte sich trotz gemeinsam Reglement signifikant unterscheiden - Kommt Balance of Performance?

(Motorsport-Total.com) - Es ist still geworden um die Kooperation der DTM mit der japanischen Super-GT. Eingeschlafen ist die Zusammenarbeit nicht, eher scheint es sich um geschäftiges Arbeiten an einem gemeinsamen Konzept der beiden Championate zu handeln. "Obwohl es sich im Schatten der Formel 1 abspielt, ist das eine spannende Sache", betont Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff die Wichtigkeit des Projekts, das zu einem späteren Zeitpunkt auf Nordamerika ausgedehnt werden soll: "So etwas gab es nie zuvor."

Lexus Honda Nissan

Lexus, Honda und Nissan bauen ihre eigenen Renner für die Super-GT Zoom

Der Österreicher erinnert an Fortschritte, die bereits erzielt wurden: "Die Aerodynamik der Autos ist schon jetzt ähnlich, die Super-GT wechselt das Motorenreglement. Der technische Rahmen wird sich künftig noch mehr ähneln", so Wolff. Wie genau, ist unklar, in den Rennwagen werden aber wahrscheinlich Vierzylinder-Turbomotoren, möglicherweise mit Hybridunterstützung, arbeiten. Die GT500-Klasse in Japan erlaubt jedoch viel Entwicklung, was in der DTM aus Kostengründen stark eingeschränkt ist.

Wenn man sich nicht einigen kann, gibt es einen Ausweg: "Dann arbeiten wir an einem 'Balance-of-Performance'-Konzept", skizziert Wolff. Eine offene Frage ist die nach dem Reifenzulieferer. Während in der DTM Hankook als alleiniger Ausrüster unter Vertrag steht, sind in Japan mit Michelin, Bridgestone und Yokohama vier Firmen engagiert. "Es geht darum, einen Kompromiss mit Hankook zu finden", erklärt der Mercedes-Verantwortliche, spricht jedoch auch von einem produktiven Diskurs.

Jens Marquardt sieht sogar einen Vorteil darin, wenn sich beide Championate nicht gleichen wie ein Ei dem anderen: "Ab 2017 werden wir Autos haben, die in den einzelnen Serien austauschbar sein werden. Klar war aber auch in den Gesprächen, und das finde ich sehr gut, dass die Serien ihre DNA behalten müssen", argumentiert der BMW-Sportchef und spielt auf die Rennformate an. In Japan besitzt es Langstrecken-Stil: "Das heißt für die DTM Sprintrennen ohne Fahrerwechsel und Nachtanken", macht Marquardt klar.

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