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Robert Kubica: "Am wahrscheinlichsten, dass ich in der DTM fahre"

Nach seinem Aus als Stammfahrer in der Formel 1 ist ein Wechsel von Robert Kubica weiter sehr wahrscheinlich: Parallel Rolle als F1-Simulatorfahrer?

(Motorsport-Total.com) - Am Sonntag absolvierte Robert Kubica in Abu Dhabi das vorerst letzte Rennen seiner Formel-1-Karriere. Nach einer sportlich enttäuschenden Saison verlässt der Pole Williams. Wie ist in der Saison mit Kubica weitergeht, hat er bisher noch nicht verkündet. Doch ein Wechsel in die DTM ist nach wie vor das große Ziel.

Robert Kubica

Die Formel-1-Karriere von Robert Kubica ging am Sonntag in Abu Dhabi zu Ende Zoom

"Ich suche eine große Herausforderung. Am wahrscheinlichsten ist es, dass ich in der DTM fahren werde", sagt Kubica. "Abgesehen von der Formel 1 ist das in Europa wohl die schwierigste Meisterschaft."

Bereits im September hatte Kubica sein Interesse an einem Wechsel in die DTM bekundet. Erste Option ist dabei das Audi-Kundenteam WRT, dessen Teamchef Vincent Vosse Verhandlungen mit Kubicas Management bestätigt hatte.

Robert Kubica

2013 absolvierte Kubica bereits Testfahrten im DTM-Auto, damals im Mercedes Zoom

Doch eine Einigung wurde bisher noch nicht verkündet. Das liegt daran, dass Kubica in der Saison 2020 zweigleisig fahren will - oder soll. "Es ist etwas kompliziert, denn es muss aus verschiedenen Blickwinkeln funktionieren. Ich würde gerne verschiedene Programme miteinander kombinieren, und das erfordert ein wenig mehr Arbeit und einige Kompromisse", so Kubica.

Beim anderen Programm soll es sich um eine Rolle als Simulatorfahrer in der Formel 1 handeln. Daran ist vor allem Kubicas polnischen Sponsor, dem Mineralölkonzen PKN Orlen gelegen, der Kubica gerne weiter im Umfeld der Formel 1 sehen würde.

"Lassen sie es mich so sagen: Wenn ich dort [in der DTM] fahren könnte, wäre ich glücklich damit. Und wenn wir das mit etwas anderem kombinieren können, um alle glücklich zu machen, wäre ich offen dafür", bestätigt Kubica den Wunsch seines Sponsors indirekt.

Mögliche Formel-1-Teams, für die Kubica im Simulator fahren könnte, wären Haas oder Racing Point. Als Simulatorfahrer käme der Pole vor allem auch während der Rennwochenenden zum Einsatz, um an der Abstimmung der Autos zu arbeiten.

Und genau hier wären die von Kubica angesprochenen Kompromisse notwendig. Denn an zwei Wochenenden (Anderstorp/Montreal und Monza/Le Castellet) finden in Saison 2020 parallel Formel-1- und DTM-Rennen statt.

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