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Philipp Eng von Simulatoren überzeugt: Kann es 1:1 nutzen

Philipp Eng ist vom Training im Simulator begeistert und verbringt deshalb auch viele Stunden in der virtuellen Welt - Er spricht von einem direkten Transfer in die Realität

(Motorsport-Total.com) - "Physik ist Physik", sagt Philipp Eng gegenüber 'ran.de', wenn er über sein Training im Simulator spricht. Der DTM-Pilot verbringt viele Stunden in der virtuellen Welt, um sich auf die Aufgaben in der Realität vorzubereiten. Der Österreicher sieht in den Simulatoren einen großen Nutzen und glaubt, dass sie ihm helfen, ein besserer Rennfahrer zu werden.

Philipp Eng

Philipp Eng hat großen Spaß am Sim-Racing Zoom

"Also wenn ich am Sturz oder an der Fahrhöhe was ändere, dann wirkt sich das im Simulator genau so aus wie auch im echten Auto", so Eng über die technischen Einzelheiten. "Und deswegen bin ich fest davon überzeugt, dass mir das auch im echten Auto hilft." Neben den realistischen Set-up-Tests können Fahrer in der virtuellen Welt problemlos die neuen Strecken lernen, ohne das Konto schrumpfen zu sehen, wenn ein Auto mal in die Mauer kracht.

Auf die Frage, ob er einen Nutzen auf der Strecke habe, antwortet Eng: "Ja unbedingt - 1:1. Es bringt dich in einen gewissen Rhythmus und du fängst im ersten Freien Training in der ersten Runde nicht bei Null an, sondern hast die Kurvenabfolge schon einmal verinnerlicht. Du probierst verschiedene Linien aus. Und ich mache mit meinen Füßen und Händen genau das gleiche wie im Auto."

Kosten gleich null

Ein wichtiger Faktor ist auch, dass ein Test im Simulator im Vergleich zu einem echten Stint auf der Strecke im Prinzip gar nichts kostet. Eng sagt: "Das ist ein effizienter Weg, um sich auf die Rennen vorzubereiten. Und du musst nicht unbedingt Zeit im Auto verbringen, sondern kannst schon mal die Strecken kennenlernen und Abläufe üben. Das kostet ein bisschen Strom und ein bisschen Manpower, aber keinen Benzin und keine Reifen."


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Eng nutzt während seiner Vorbereitung nicht nur den BMW-Simulator in München, sondern hat bereits ein eigenes Rig in den eigenen vier Wänden aufgebaut. "Ich bin extrem happy darüber. Ich nutze den Simulator extrem viel", sagt er. Auch zu den Kosten äußert sich der 29-Jährige: "So wie meiner dasteht, kostet er 10.000 Euro."

Eng profitiert von viel Freizeit

Stunde für Stunde spult Eng also im Simulator ab, aber wäre das auch mit einer Familie möglich? Der DTM-Pilot glaubt nicht: "Ich habe keine Kinder und keine Freundin. Aber ich stelle mir das schwierig vor, wenn man Familienvater mit zwei Kindern ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die Frauen den Männern dann ein bisschen den Hintern versohlen, wenn sie sagen, ich setzte mich jetzt noch zwei Stunden in den Simulator."

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Viele Fahrer nutzen das Sim-Racing, um sich auf die Rennen vorzubereiten Zoom

Dennoch dreht Eng seine Runden in der virtuellen Welt nicht alleine. Dazu sucht er sich Fahrerkollegen, die wie er auf Sim-Racing stehen: "Mit Sheldon van der Linde bin ich jetzt relativ viel gefahren." Dabei reizt ihn auch der Ehrgeiz, den das Sim-Racing in ihm entfacht. Deshalb verstrickt er sich auch immer wieder in Diskussionen mit seinen Konkurrenten, in denen es über den Abbau der Reifen oder die Manöver auf der Strecke geht.

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