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Freies Training: Bruno Spengler wieder Schnellster

Das freie Training zeigte, dass die aktuellen Boliden den Jahreswagen auch auf dem Norisring überlegen sind

(Motorsport-Total.com) - Die Spitze zeigt sich auch am Samstagmorgen Herstellerdurchmischt: Nach den Qualifying-Simulationen in den letzten Minuten schaffte Bruno Spengler wieder den Sprung nach ganz vorne. Mit einer Zeit von 48.128 Sekunden war er 0.259 Sekunden schneller als am gestrigen Freitag Nachmittag. Auf der zweiten Position landete der momentane Tabellenführer Timo Scheider, der nur 0.032 Sekunden Rückstand auf den Kanadier hatte. Wieder vorne dabei war Bernd Schneider, der Platz drei erreichte.

Bruno Spengler auf dem Norisring

Auch im freien Training war Bruno Spengler wieder der Schnellste. Zoom

Auch auf den folgenden Plätzen wechseln sich die Hersteller ab. Rang vier geht an Mattias Ekström, vor Paul di Resta, Martin Tomczyk, Jamie Green und Tom Kristensen. Erst auf Rang neun tauchte der erste Jahreswagen auf. Dort zeigte Gary Paffett, dass er sich dieses Wochenende gegen die Audi durchsetzen will. Bei ihm musste gestern Nachmittag noch die gesamte Lenkung ausgetauscht werden. Die Top 10 beschließt Oliver Jarvis.#w1#

Rennvorbereitung war gestern - heute Vormittag hatte das Qualifying Priorität. So begannen rund sechs Minuten vor Ende des einstündigen freien Trainings die Rundenzeiten zu fallen. Die Namen ganz oben auf der Zeitenliste änderten sich im Sekundentakt. Ab diesem Moment setzte sich auch wieder die Überlegenheit der 2008er Boliden durch und sie verbannten die älteren Fahrzeuge auf die Plätze neun abwärts.

Während bis Mike Rockenfeller auf der 18. Position wieder alle Fahrer innerhalb von achte Zehnteln lagen, kam Katherine Legge mit dem Stadtkurs noch nicht zurecht. Nach einem Dreher und mehreren Verbremsern fehlten der Britin nochmal fast sieben Zehntel auf ihren Markenkollegen von Audi.

Kurz vor Schluss kam es in der Spitzkehre zu einer kleinen Kollision zwischen Tom Kristensen und Markus Winkelhock. Kristensen war innen und wurde zu weit nach außen getragen. Sein Markenkollege konnte nicht mehr ausweichen und fuhr dem Dänen in die Seite. Beide Fahrzeuge wurde dabei beschädigt, wenn auch nicht allzu sehr.

Heute Vormittag hielt sich die Anzahl der gezeiteten Runden in Grenzen. Gestern hatten ein paar Fahrer sogar mit über 70 Runden eine Renndistanz auf den Asphalt gebrannt. Heute gehörte Maro Engel zwar wieder zu den fleißigsten und hatte am Ende immerhin 40 Runden auf seinem Konto stehen. Engel und seinem Teamkollege von Mücke Motorsport Ralf Schumacher fuhren mit einer Zeit von 48.651 Sekunden genau gleich schnell.