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Der Freitag verspricht Spannung

Mercedes und Audi abwechselnd an der Spitze und die Mercedesjahreswagen vor den 2007er Audi - Der Grundstein für ein spannendes Qualifying ist gelegt

(Motorsport-Total.com) - Der Freitag auf dem Norisring war nicht nur das Ende einer fast zu langen Pause, sondern läutete auch ein spannendes Wochenende ein. Schafft es Mercedes Timo Scheider von der Tabellenführung zu verdrängen und können die Mercedes-Jahrenwagen einen Triumph gegen die 2007er Audi feiern? Leider zeigen die Zeiten am Freitag nur Tendenzen an, die Wirklichkeit sieht man erst am Samstag nach dem Qualifying. Jedoch lassen die mehr als engen Zeitabstände auf ein spannendes Zeittraining hoffen.

Gary Paffett

Gary Paffet lehrte heute auch die aktuellen Boliden das Fürchten. Zoom

Zumindest brachte der Freitag ordentlich Abwechslung. Am Vormittag platzierte sich ein Audi-Trio bestehend aus Mattias Ekström, Timo Scheider und Tom Kristensen an der Spitze. Wenige Stunden später waren mit Bruno Spengler, Bernd Schneider und Gary Paffet drei Mercedes ganz vorne. Wobei es eine kleine Einschränkung bei Spengler gibt. "Am Ende sind wir noch eine kleine Qualifyingsimulation gefahren - aber nicht mit neuen Reifen", erklärt der Kanadier seine Last-Minute-Führung.#w1#

Spengler sowie Schneider sind mit ihren Fahrzeugen heute schon sehr zufrieden gewesen und konnten auch ihren Longruns nur positives abgewinnen. "Ich war mit meinem Auto auch relativ zufrieden, von daher gab es auch keinen Grund, großartig daran rumzuschrauben", freute sich Schneider.

Besonders auffällig waren die Longruns von einigen Mercedes-Piloten, die teilweise eine Renndistanz erreichten oder sogar überschritten. Auch die Audis fuhren Longruns, hielt sich jedoch mit der Rundenanzahl zurück. Zudem war der Zeitenunterschied zwischen dem ersten und zweiten Test sehr deutlich. Bruno Spengler war mit seiner Bestzeit von 48.387 Sekunden immerhin 0.671 Sekunden schneller als Mathias Ekström am Vormittag. "Die Strecke ist immer besser geworden. Ganz am Anfang war sie noch ziemlich dreckig - wie immer hier", erklärte der Mercedes-Pilot. "Aber im zweiten Test war sie viel besser und von daher konnten wir unsere Zeiten deutlich verbessern."

Ein tollen Freitag erlebte Gary Paffett, der mit den Rängen sieben und acht auch den aktuellen Audi einiges kopfzerbrechen bereitet hat. "Du kannst mit einem neuen Auto hier nicht so viel gewinnen", erzählte der Brite. "Sie haben einen besseren Abtrieb, aber das bringt hier keinen Vorteil." Paffett ist bei den Mercedes-Jahreswagen eindeutig die Speerspitze und deswegen waren viele erstaunt, dass er sich in den letzten Rennen eher im Hinterfeld bewegte.

Maro Engel freute sich über seinen ersten DTM-Einsatz auf dem Norisring. Er war zum letzten Mal hier mit der Formel BMW unterwegs gewesen und das ist nun auch schon einige Jahre her. "Es war super und hat sehr viel Spaß gemacht. Die Vorfreude war wegen der langen Pause eh groß." Zudem kann er mit Rang acht im zweiten Test durchaus zufrieden sein.

Auch der gute Lauf von Mathias Lauda scheint hier auf dem Norisring seine Fortsetzung zu finden. Mit Platz zehn und zwölf hat er den Kontakt zu seinen Jahreswagen-Kollegen von Mercedes gehalten und konnte sich auch vor die 2007er Audi setzen. Auch wenn am Nachmittag wieder das Pech zugeschlagen hatte: "Ich hatte viele Gelbphasen, viel Verkehr und konnte nicht so fahren, wie ich es mir vorgestellt hatte." Auf jeden Fall konnte der Persson-Pilot heute jede Menge Selbstvertrauen tanken. "Ich glaube, wir haben auch die Chance morgen im Qualifying in den Top 10 zu stehen."

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