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Ekström-Rücktritt: Welche Rolle der verpasste Titel 2017 spielt

Hätte Audi-Pilot Mattias Ekström seinen DTM-Rücktritt früher erklärt, wenn er 2017 zum dritten Mal die DTM-Meisterschaft gewonnen hätte? Der Schwede klärt auf

(Motorsport-Total.com) - Zweimal kürte sich Mattias Ekström in seiner 17-jährigen DTM-Laufbahn zum Champion. 2017 war der dritte Titel zum Greifen nah. Am Ende musste sich der Audi-Pilot knapp seinem Markenkollegen Rene Rast geschlagen geben. "Wenn 'Eki' zum dritten Mal Meister wird, dann hört er auf", wurde im Fahrerlager beim Saisonfinale in Hockenheim gemunkelt. Als es dann doch nicht klappte, wartete die DTM-Szene auf die Entscheidung des Schweden, wie es für ihn weitergehen wird. Eigentlich hatte der 39-Jährige einen gültigen Vertrag mit Audi für die DTM-Saison 2018.

Mattias Ekström

Mattias Ekström hängt seinen DTM-Helm vorerst an den Nagel Zoom

Doch ob er diesen auch einhalten wird war lange unklar. Seit dem 29. Januar wissen wir: Mattias Ekström beendet seine DTM-Karriere. Doch welchen Einfluss hatte der verpasste dritte Titelgewinn auf "Ekis" Entscheidung? "Dass es mit dem dritten Meistertitel nicht geklappt hat, hat Mattias die Entscheidung wahrscheinlich noch schwerer gemacht", vermutet Audi-Motorsportchef Dieter Gass im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

"So ein Titel ist nur für mein eigenes Ego. Ich mache es nicht für andere. Ob ich einen dritten, vierten oder fünften Titel gewonnen hätte hat keinen großen Einfluss darauf", klärt Ekström im Interview mit 'Motorsport-Total.com' auf.


Fotostrecke: Die DTM-Karriere von Mattias Ekström

"Ich habe einfach gemerkt, dass es Zeit ist, alles in die Waagschale zu werfen: Familie, Rallycross und DTM. Ich versuche die letzten Jahre meiner Rennfahrerkarriere einfach zu genießen", sagt der "alte Schwede", der sich ein DTM-Comeback durchaus vorstellen kann.

Der Audi-Sportchef glaubt allerdings, dass Ekström im Falle des Titelgewinns 2017 früher eine Entscheidung über seine DTM-Zukunft getroffen hätte. "Mattias wollte sich gerne mit der Nummer eins verabschieden. Auch, wenn ich es damals vielleicht anders gesehen hätte: Heute glaube ich, dass er sich vielleicht schon früher dazu entschieden hätte, aufzuhören", verrät Gass.

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