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DTM-Neuzugang Robin Frijns: Audi-Anruf kam überraschend

Audi-DTM-Neuzugang Robin Frijns schildert, wie er vom Ekström-Rücktritt und seinem Aufstieg in die DTM erfahren hat: "Ich war wohl der Erste auf der Liste"

(Motorsport-Total.com) - Zehn Jahre nach Christijan Albers haben die Niederländer wieder einen Fahrer in der DTM. Robin Frijns tritt in die Fußstapfen seines Landsmanns und geht 2018 für Audi an den Start. Die Verpflichtung des Manns aus Maastricht kam für viele in der DTM-Szene überraschend, denn Nyck de Vries, der in Moskau 2017 für den verletzten Mike Rockenfeller parat stand, wurde als sicherer Nachfolger für den zurückgetretenen Mattias Ekström gehandelt. Auch Frijns hatte nicht mit einem Aufstieg in die DTM gerechnet.

Robin Frijns

DTM-Neuzugang Robin Frijns wurde vom Anruf aus Ingolstadt überrascht Zoom

"Die DTM ist eine großartige Rennserie. Natürlich möchte man ein Teil davon sein. Wir haben nicht jahrelang darüber gesprochen, es hat sich einfach ergeben", sagt der 26-Jährige am Rande des 12-Stunden-Rennens in Bathurst zu 'Motorsport-Total.com'. "Als 'Eki' sich entschieden hat aufzuhören war wohl ich der Erste auf der Liste."

"Ich bin sehr glücklich und freue mich sehr, dass Audi mir die Möglichkeit gibt, in der DTM zu fahren und dass ich in einem Werksauto sitzen darf", so der Niederländer, der seit drei Jahren für die Ingolstädter im GT-Wagen unterwegs ist. "Wir haben zwei Meisterschaften gemeinsam gewonnen und ich kann es kaum erwarten bis es losgeht!"

Frijns gibt zu, dass er in der Vergangenheit nicht viel von den Geschehnissen in der deutschen Tourenwagenserie mitbekommen hat und sich vielmehr auf seinen Einsatz im GT-Programm der Audianer konzentriert hat. Doch der DTM-Rücktritt von Mattias Ekström habe ihn wie so viele überrascht. Als der Schwede die Entscheidung getroffen hatte, ging alles ganz schnell.


Fotostrecke: Die Audi-DTM-Piloten 2018

"Ich bekam einen Anruf. Ich wusste es nicht monatelang im Voraus, aber ich wusste es ein paar Tage bevor es bekanntgegeben wurde", schildert der Audi-DTM-Neuling, wie er vom Rücktritt des zweimaligen DTM-Champions und seinem Sprung in die DTM erfahren hat.

Die Ingolstädter halten große Stücke auf den Niederländer. "Robin hat alles gewonnen, wo er sich seriös reingesetzt hat. Er hat beinahe in jeder Formelserie, an der er teilgenommen hat, gewinnen können", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Er ist schon seit 2015 in unserem Werksprogramm und hat doch auch schon gleich Meisterschaften gewinnen können. Ich denke, dass er von Anfang an stark sein wird in der DTM."

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