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Biagi: 66 Runden im BMW als Hauptpreis

Der italienische GT-Meister Thomas Biagi durfte heute als Gewinner des BMW-Sportpokals 66 Runden bei den DTM-Tests in Valencia abspulen: "Ich bin sprachlos"

(Motorsport-Total.com) - Durch die Testfahrten von Timo Glock und Robert Kubica geht fast ein wenig unter, dass ein weiterer Neuling heute in Valencia DTM-Luft schnuppern konnte. Der Italiener Thomas Biagi durfte auf dem Circuit Ricardo Tormo mit 66 Runden sein Können im BMW M3 DTM zeigen. Diesen Preis erhielt der 36-Jährige durch seinen Gewinn des BMW-Sportpokals 2012. Die Testfahrten waren neben 30.000 Euro die Belohnung für seinen Erfolg in der Privatfahrerwertung des Herstellers.

Thomas Biagi

Thomas Biagi durfte heute am Steuer des BMW von Martin Tomczyk sitzen Zoom

Für Biagi, der 2012 in einem BMW Z4 GT3 italienischer GT-Meister wurde, war der Test in einem DTM-Fahrzeug eine einzigartige Erfahrung: "Seit ich zum ersten Mal davon gehört hatte, dass BMW in die DTM zurückkehrt, träumte ich davon, einmal diesen BMW M3 DTM zu fahren", freut sich der Italiener über die Chance. "Dieser Traum ist heute in Erfüllung gegangen."

Dabei war der Test für den BMW-Piloten sogar noch beeindruckender, als er es sich im Vorhinein ausgemalt hatte: "Ich wusste, dass ich diesen Moment genießen würde. Aber jetzt, nach 66 Runden am Steuer dieses unglaublichen Autos, bin ich einfach sprachlos. Vielen Dank an BMW für diese Chance und die großartige Unterstützung, die Privatfahrer wie ich im Rahmen des BMW-Sportpokals erfahren."

In dieser von BMW geschaffenen Wertung kann jeder Privatfahrer seine Saisonergebnisse an den Hersteller senden. Der Fahrer erhält dafür Punkte und hat bei entsprechendem Erfolg die Chance, als einer von 25 besten Teilnehmern ausgezeichnet zu werden. Auch 2013 ermöglicht BMW dem Sieger wieder einen Test im DTM-Fahrzeug der Bayern. Insgesamt werden dabei Preisgelder in Höhe von 250.000 Euro ausgeschüttet.


Fotos: Timo Glock und BMW bei den DTM-Testfahrten


Doch das Geld spielt für viele Fahrer nur die Nebenrolle, alle wollen die begehrte Ausfahrt im M3 ergattern, so wie Biagi im vergangenen Jahr. Für Motorsportdirektor Jens Marquardt ist eine Belohnung für die Privatfahrer selbstverständlich: "Privatiers wie Thomas Biagi vertreten BMW mit ihren weltweiten Engagements so exzellent im Rennsport, dass es für uns Ehrensache ist, diesen Botschaftern für die Marke auch etwas zurückzugeben."

"Unser Comeback in der DTM hat uns die Möglichkeit gegeben, eine Fahrt in einem begeisternden Fahrzeug wie dem BMW M3 DTM als zusätzlichen Preis neben der Siegprämie auszuloben", erklärt der Motorsportchef weiter. "Für jeden Teilnehmer am BMW-Sportpokal war die Chance auf eine Ausfahrt im BMW M3 DTM 2012 eine zusätzliche Motivation. Thomas hat seine Sache gut gemacht. Er konnte sich ein genaues Bild davon machen, was unser DTM-Auto zu leisten im Stande ist."

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