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24h Nürburgring 2023: Diese 17 DTM-Piloten sind am Start

Dieses Wochenende steigt das GT3-Highlight 2023 auf dem Nürburgring: Welche DTM-Fahrer antreten, wie ihre Ausgangslage aussieht und wo der Serienmanager fährt

(Motorsport-Total.com) - Im Vorjahr waren es "nur" 13 DTM-Piloten, die beim 24-Stunden-Klassiker auf der Nürburgring-Nordschleife um den Sieg kämpften - und durch Kelvin van der Linde durfte sogar ein DTM-Ass jubeln. Bei der 51. Ausgabe im Jahr 2023 sind die DTM-Vertreter mit gleich 17 Piloten sogar noch stärker präsent, wenn der Klassiker am Samstag um 16 Uhr gestartet wird (alle Infos im Ticker).

Titel-Bild zur News: Patric Niederhauser

Einer von 17: Audi-Pilot Niederhauser startet mit einem Retro-Design Zoom

Das bedeutet, dass nur zwölf von voraussichtlich 29 DTM-Piloten (alle Fahrer und alle Teams 2023) nicht antreten. Wer die 17 Starter sind und mit welcher Ausgangslage sie in das GT3-Langstrecken-Highlight des Jahres gehen werden, haben wir in einer Fotostrecke zusammengefasst.

Ein Hintergrund für den DTM-Zuwachs auf der Nordschleife ist die Tatsache, dass Porsche dieses Jahr in der DTM sechs statt drei 911 GT3 R stellt. Alle Fahrer sind auch beim Langstrecken-Highlight in der Eifel für unterschiedliche Teams am Start.

24h Nürburgring: DTM-Aufgebot bei Porsche am größten

Bei welcher Marke beim 24-Stunden-Rennen die meisten DTM-Piloten zum Einsatz kommen? Das ist tatsächlich Porsche mit allen sechs Fahrern, gefolgt von Audi mit vier Fahrern, Mercedes-AMG und BMW mit drei Fahrern und Lamborghini mit einem Kandidaten.


Fotostrecke: 24h Nürburgring 2023: Diese 17 DTM-Piloten sind am Start

Kurios ist, dass mit Kelvin van der Linde der einzige Lamborghini-Fahrer aus den DTM-Reihen in der Traditionsserie eigentlich im Audi R8 LMS GT3 Evo II sitzt. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass der Südafrikaner nicht bei den Ingolstädtern, sondern direkt bei Abt unter Vertrag steht. Und die Kemptener fahren mit Audi und Lamborghini zweigleisig.

Auer trauert Start auf der Nordschleife nach

Theoretisch hätten es dieses Jahr sogar noch mehr DTM-Piloten sein können, denn Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer musste seine Nordschleifen-Pläne wegen seines Daytona-Crashs und der Genesung für dieses Jahr ad acta legen. Er will sich vorerst voll auf die DTM konzentrieren.

"Es ist recht schwer zu akzeptieren", sagt er über seine Nordschleifen-Absage. "Letztes Jahr habe ich mich darauf vorbereitet. Man kann diese Strecke nicht mit Worten beschreiben - das ist ganz was anderes. Ich wünsche allen, aber vor allem meinen Mercedes-AMG-Teamkollegen viel Glück. Sie sind gut vorbereitet. Ich wäre aber gerne selber gefahren."

Auer weiß aber auch, dass er sich mit dem Start viel zugemutet hätte, da er erst vor zwei Wochen erstmals wieder im Cockpit saß - und in einer Woche der DTM-Auftakt in Oschersleben stattfindet: "Das wäre verrückt gewesen - und ohne Vorbereitung ist das nicht sehr clever."

Sogar DTM-Serienmanager nimmt als Fahrer teil

Aber auch abseits des DTM-Fahrerfelds gibt es aus Sicht der Traditionsserie einige interessante Projekte beim 24-Stunden-Rennen: Denn mit Martin Tomczyk, Mike Rockenfeller und Timo Scheider geben drei Ex-DTM-Champions im Audi R8 LMS GT3 Evo II des PHX-Scherer-Teams Gas - und das im DTM-Retrolook von Audi aus dem Jahr 1992.

Im Mercedes-AMG-Feld findet sich der 46-jährige Ex-DTM-Pilot Thomas Jäger, der bei der Marke mit dem Stern als Sportdirektor für die DTM fungiert, am Steuer des neuen Mercedes-AMG GT2. Er hat das Auto als Testfahrer mitentwickelt.

Und auch der neue DTM-Serienmanager des ADAC Michael Rebhan lässt sich das 24-Stunden-Rennen nicht entgehen: Der 37-jährige Oberpfälzer sitzt selbst am Steuer eines Porsche 911 GT3 Cup mit der Startnummer 124 und teilt sich das Cockpit beim Mühlner-Team in der Cup2-Klasse mit seinen Landsleuten Nick Salewsky, Tobias Vazquez und Thorsten Jung.

Es ist bei weitem nicht Rebhans erster Einsatz beim 24-Stunden-Rennen: 2009 startete er sogar für das BMW-Werksteam von Franz Engstler im BMW Alpina B6 GT3.

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