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Rallye Dakar 2024: Ricky Brabec und Honda erobern den Gesamtsieg

Honda gewinnt mit dem neuen Motorrad auf Anhieb in Saudi-Arabien - Zweiter Gesamtsieg für US-Amerikaner Ricky Brabec - KTM nicht auf dem Podest vertreten

(Motorsport-Total.com) - Die Motorradkategorie der Rallye Dakar 2024 in Saudi-Arabien wurde von Honda dominiert. Die japanische Marke hat ein komplett neues Motorrad ins Rennen geschickt und legte sofort die neue Benchmark. Sieben der zwölf Etappen wurden von Honda-Fahrern gewonnen.

Titel-Bild zur News: Ricky Brabec

Ricky Brabec gewann nach 2020 zum zweiten Mal die Rallye Dakar Zoom

Ricky Brabec eroberte nach 2020 seinen zweiten Gesamtsieg. Für Honda war es nach 2020 und 2021 der dritte Triumph in Saudi-Arabien. "Es war nicht einfach", sagt der US-Amerikaner im Ziel in Yanbu. "Die Strecke war wirklich hart. Die Konkurrenz war hart."

"Es war definitiv für alle ein Kampf bis zum Schluss. Ich bin wirklich froh, dass wir alle hier sind und sicher nach Hause fahren können. Insgesamt war es eine gute Rallye. Diesmal war es ein bisschen anders. Ich habe das Gefühl, dass ich es mir diesmal mehr verdient habe."

"Diesmal war es viel härter. Im Jahr 2020 hatten wir von Anfang an einen großen Vorsprung. Jetzt war es für uns alle ein enges Rennen. Ich glaube, zwischen dem Ersten und dem Dritten liegen elf Minuten oder so. Zehn Minuten sind hier bei der Rallye kein großer Abstand. Es war sehr eng."

"Ich freue mich für uns alle im Team, denn wir haben in den vergangenen beiden Wochen einen hervorragenden Job gemacht. Ich denke, dass die Startnummer 9 von nun an meine Glückszahl sein wird", lacht Brabec.

Im Endergebnis hatte der US-Amerikaner elf Minuten Vorsprung auf Ross Branch, der als Einzelkämpfer des Hero-Teams bis zum Schluss eine Chance hatte. Da seine drei Teamkollegen allesamt ausgeschieden sind, war es für Branch gegen das Honda-Team nicht einfach.

"Es war eine wirklich lange Rallye, wahrscheinlich eine der härtesten, die ich je gefahren bin", sagt Branch, der es bei der Dakar zum ersten Mal auf das Podium geschafft hat. "Hut ab vor Ricky. Er ist ein hervorragendes Rennen gefahren!"

"Es war wirklich knapp, bis er vor ein paar Tagen einen großen Vorstoß machte und einen kleinen Vorsprung auf mich herausfahren konnte. Es ist so schön, gegen diese Jungs zu fahren. Es ist schön, hier oben zu sein. Ich freue mich so sehr für das Team. Sie haben es sich verdient."

Ross Branch

Ross Branch eroberte mit dem Hero-Team den zweiten Platz Zoom

"Es war von Anfang an das Ziel des Teams, erfolgreich zu sein. Sie haben so hart daran gearbeitet, das zu erreichen. Ich bin derjenige, der Glück hat. Ich kann da rausgehen, mein Motorrad fahren und Spaß haben. Sie müssen die ganze harte Arbeit zu Hause machen."

"Auf dem Kamelgras muss ich mich definitiv verbessern", nimmt Branch für die Zukunft mit. "Ich habe das Gefühl, dass wir diesbezüglich an zwei Tagen viel verloren haben. Ich muss einfach an mir arbeiten. Ricky hat während der Rallye keinen einzigen Fehler gemacht. Er hat es verdient."

Mit rund zwölfeinhalb Minuten Rückstand jubelte mit Adrien van Beveren ein zweiter Honda-Fahrer vom Podest. Auch für den Franzosen war Rang drei das beste Ergebnis seiner Dakar-Karriere. Von den sechs gestarteten Fahrern brachte Honda vier ins Ziel.

Tobias Ebster

Der Österreicher Tobias Ebster sorgte bei seinem Debüt für Furore Zoom

KTM hatte in diesem Jahr nie die Chance auf den Sieg. Kevin Benavides hatte rund 40 Minuten Rückstand und belegte Platz vier Toby Price folgte als Fünfter. Mit Kevin Benavides konnte KTM drei Etappen gewinnen. Darunter auch die letzte Speziale über 175 Kilometer rund um Yanbu.

Aus österreichischer Sicht sorgte Tobias Ebster mit einer privaten KTM in der "Malle Moto"-Klasse (Original by Motul) für Furore. Bei seinem Dakar-Debüt dominierte er die Klasse und gewann souverän mit zwei Stunden Vorsprung. In der Gesamtwertung der Motorräder belegte Ebster Platz 20 und war damit auch der beste Rookie im kompletten Motorradfeld.

Ergebnis der 12. Etappe (Top 10):
01. Kevin Benavides (KTM) - 1:48:40 Stunden
02. Toby Price (KTM) +1:00 Minuten
03. Luciano Benavides (Husqvarna) +1:14
04. Adrien van Beveren (Honda) +1:25
05. Diego Gamaliel Llanos (KTM) +3:14
06. Romain Dumontier (Husqvarna) +3:23
07. Ricky Brabec (Honda) +3:31
08. Mathiue Doveze (KTM) +3:36
09. Ross Branch (Hero) +4:02
10. Bradley Cox (KTM) +4:19

Endergebnis nach 12 Etappen (Top 10):
01. Ricky Brabec (Honda) - 51:39:08 Stunden
02. Ross Branch (Hero) +10:53 Minuten
03. Adrien van Beveren (Honda) +12:25
04. Kevin Benavides (KTM) +38:48
05. Toby Price (KTM) +45:28
06. Jose Ignacio Cornejo (Honda) +46:28
07. Luciano Benavides (Husqvarna) +53:31
08. Daniel Sanders (GasGas) +1:14:32
09. Stefan Svitko (KTM) +1:56:28
10. Martin Michek (KTM) 2:48:49
[...]
20. Tobias Ebster (KTM) +6:46:52

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