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BF3: Hohenthal beendet Saison frühzeitig

Sebastian Hohenthal wird die Saison in der britischen Formel-3-Meisterschaft nicht zu Ende fahren und spart sich die Ausgaben dafür

(Motorsport-Total.com) - Der schwedische Formel-3-Pilot Sebastian Hohenthal geht einen ungewöhnlichen Weg: Weil er seine Chancen auf den Titelgewinn in der britischen Formel-3-Meisterschaft als zu gering einschätzt, beendet er seine Rennsaison vorzeitig. Der Youngster sieht nicht ein, warum er sein Geld für etwas aufbringen sollte, wovon er keinen Nutzen haben wird - ohne Titel ist für ihn die Saison nichts wert, dementsprechend macht der Fortec-Pilot nun einen Rückzieher und bricht seine Meisterschaftssaison ab.

Sebastian Hohenthal

Aus und vorbei: Sebastian Hohenthal steigt aus der laufenden Meisterschaft aus Zoom

"Ich glaube fest an das Motto 'alles oder nichts'. Natürlich habe ich noch immer eine Chance auf den Titel, doch ist die Realität manchmal sehr weit von der Theorie entfernt. Ich bin gewiss kein Träumer, die Meisterschaft liegt eigentlich zu weit weg", begründete Hohenthal seine Entscheidung. "Ich bin mein eigener Manager und glaube, dass ich mein Geld besser anlegen kann als es für die Meisterschaft auszugeben."#w1#

"Meine Rennkarriere werde ich deswegen nicht aufgeben, ganz im Gegenteil. Ich freue mich schon auf die Zukunft und werde mir Gedanken machen, wie ich dem Rennsport erhalten bleiben kann", lässt der Sechstplatzierte der aktuellen Gesamtwertung verlauten. "Im Gegensatz zu vielen meine Konkurrenten auf diesem Level, habe ich keinen Manager. Das heißt, ich kann eigenständig Entscheidungen treffen und dann auch dazu stehen."

"Diese Entscheidung ist sicherlich eine harte, aber für mich ging es im Rennsport schon immer darum, der Schnellste zu sein. Ich will am Ende immer der Sieger sein, ich fahre nicht um der puren Freude willen. Ich teile mit meinen Sponsoren und Fans einige Ziele und Vorstellungen. Diese Entscheidung mag unklug erscheinen, wenn man bedenkt, dass ich aktuell auf dem sechsten Rang in der Gesamtwertung liege - aber das hat nur mit meinem Motto zu tun, denn Gewinnen ist für mich einfach alles."

"Fortec trifft dabei keine Schuld, denn ich habe nun vier Jahre bei ihnen verbracht. 2006 haben wir gemeinsam die Formel Renault gewonnen und bis jetzt hat Fortec immer sehr hart gearbeitet, um mir das beste Auto hinzustellen", nahm Hohenthal sein Team abschließend in Schutz. "Wir haben alle nach vorne geschaut und versucht, verschiedene Ideen und Setups am Wagen zu verwirklichen. Dennoch habe ich Zweifel, dass wir den Speed für den Titelkampf finden würden."

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