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  • 15.12.2021 · 16:10

  • von Stefan Wagner

Mercedes-AMG One (2022) nahezu ungetarnt erwischt

Die Kunden, darunter auch einige Promi warten wegen der Motorenprobleme noch immer auf ihr Formel-1-Hypercar, aber nächstes Jahr soll es soweit sein

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Fünf Jahre. Es ist wirklich fast fünf Jahre her, dass Mercedes-AMG mit der Ankündigung eines straßentauglichen Hypercars mit F1-Motor in der Autowelt für reihenweise klappende Kiefer sorgte. Damals firmierte das gute Stück noch unter "Project One". Das "Project" im Namen hat man längst gestrichen, aber bei den illustren 275 Kunden ist das Auto immer noch nicht angekommen.

Mercedes-AMG One

Mercedes-AMG One Zoom

Immerhin hat der Daimler allen, die schon vor gefühlten Ewigkeiten knapp drei Millionen Euro für den One auf den Tisch gelegt haben, die Wartezeit hin und wieder mal mit einem kleinen Teaser-Video oder ähnlichem versüßt. Jetzt kann sich die privilegierte Gruppe, zu der neben den Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas auch Ex-F1-Größe David Coulthard und der 2016er-Weltmeister Nico Rosberg gehören sollen, über neue Erlkönigbilder freuen, die den +1.000-PS-Boliden nahezu ungetarnt bei Testfahrten zeigen. Es ist der bisher beste Blick auf den AMG One.

Die neuen Aufnahmen wurden uns großzügigerweise von unseren Freunden von Motor.es zur Verfügung gestellt. Sie zeigen klarer denn je, wie das "F1-Auto für die Straße" in Kundenhand aussehen wird.

Was genau man mit der Tarnfolie an den Seiten des Autos noch verschleiern möchte, ist ein wenig unklar. Womöglich geht es um die Belüftung des 1,6-Liter-Turbo-V6 und seiner insgesamt vier E-Motoren. Er ist ja im Prinzip der Grund für die inzwischen horrende Verzögerung des Marktstarts. Mit der vollmundigen Ankündigung, den Antrieb des F1-Weltmeisterautos von 2015 in ein Serienfahrzeug mit Straßenzulassung zu packen, hat man sich letztlich deutlich mehr Probleme bereitet als gedacht.


Fotostrecke: Mercedes-AMG One (2022) nahezu ungetarnt erwischt

Emissionsregularien, Haltbarkeit, der Betrieb mit Super Plus statt Rennbenzin - da fingen wohl selbst die schlausten Köpfe desöfteren erheblich zu rauchen an. Gerüchte vom Abbruch des Projekts machten häufiger die Runde. Jetzt gilt aber als sicher: Der One kommt. Mitte 2022 soll es endlich soweit sein. Er wird 11.000 Touren drehen und wohl mehr als 1.000 PS leisten.

Damit ist er irritierenderweise nicht das stärkste Hypercar, aber er hat gute Chancen, das schnellste auf der Nürburgring Nordschleife zu sein. Ein entsprechender Versuch gilt als wahrscheinlich. Mehr zum Stand des Mercedes-AMG One erfahren wir hoffentlich in den nächsten Wochen.

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