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Viper-Werksteam sagt Le-Mans-Start ab

Wegen schlechter Geschäftszahlen zieht das Viper-Werksteam seine Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans 2014 zurück - Nur noch vier Hersteller in der GTE-Pro

(Motorsport-Total.com) - Herber Rückschlag für die Organisatoren der 24 Stunden von Le Mans. Das Viper-Werksteam zieht seine beiden SRT-Viper GTS-R vom Rennen zurück. Grund für die Absage des Rennstarts sind offenbar die schlechten Verkaufszahlen des Straßenmodells, die SRT in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen. Das Programm in der United-SportsCar-Championship (USCC) ist davon nicht betroffen und soll wie geplant fortgesetzt werden.

Ryan Dalziel, Dominik Farnbacher, Marc Goossens

Das Viper-Werksteam wird in diesem Jahr nicht in Le Mans antreten Zoom

"Leider müssen wir in diesem Jahr die Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans absagen", teilt SRT-Präsident Ralph Gilles mit. "Wir fühlen uns geehrt, dass sie (dem ACO, Anm. d. Red.) uns wieder einmal zu diesem historischen Rennen eingeladen haben. Daher haben wir sie auch als erste über unsere Entscheidung informiert. Wir werden uns 2014 auf unser Programm in Nordamerika konzentrieren."

"Mit Bedauern nehmen wir den Rückzug von SRT von den 24 Stunden von Le Mans zur Kenntnis", sagt ACO-Sportdirektor Vincent Beaumesni. "Viper feierte in den 1990er-Jahren große Erfolge in der GT-Klasse und ihrer Rückkehr im vergangenen Jahr war vielversprechend. 2015 wird Viper sicherlich Wege zur Rückkehr nach Le Mans finden, dann werden wie diesen hoch angesehenen Wettbewerber wieder herzlich willkommen heißen."

Wegen der schleppenden Verkäufe der Viper in den USA hatte die Chrysler-Tochter erst in der vergangenen Woche einen zweimonatigen Produktionsstopp für das Straßenmodell beschlossen. Nun fiel auch der Le-Mans-Einsatz dem Rotstift zum Opfer. Die Werksfahrer Dominik Farnbacher, Marc Goossens, Jeroen Bleekemolen, Kuno Wittmer, Jonathan Bomarito und Rob Bell stehen nun für Le Mans ohne Cockpit dar.

Viper war nach einer längeren Pause erst im vergangenen Jahr nach Le Mans zurückgekehrt, war dabei aber nicht konkurrenzfähig. Nach dem Rückzug der US-Amerikaner kämpfen in der GTE-Pro-Klasse mit Porsche, Ferrari, Aston Martin und Corvette nur noch vier Hersteller um den Sieg.

Wer die beiden nun freien Startplätze der Werks-Viper übernimmt, möchte der ACO in Kürze bekanntgeben. Auf der GT-Reserveliste befinden sich drei Ferrari 458 Italia der Teams JMW, Taisan und Krohn sowie die beiden Porsche 911 GT3 RSR von Imsa und Prospeed.

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