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Pegasus startet in Le Mans: Freude bei Schell

Pegasus-Boss Julien Schell über die kurzfristige Nominierung für das Le-Mans-Rennen und die besonderen Herausforderungen in den kommenden Wochen

(Motorsport-Total.com) - Für Julien Schell ist Anfang dieser Woche ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Seine Pegasus-Mannschaft wurde nach dem Rückzug diverser Le-Mans-Starter für den Jahreshöhepunkt in Frankreich nachnominiert. Die Mannschaft aus dem Elsass, die in der Saison 2014 unter deutscher Nennung in der European-Le-Mans-Series (ELMS) fährt, wird mit ihrem Morgan-Nissan bereits beim Vortest am 1. Juni auf dem Circuit de la Sarthe fahren.

Julien Schell Niki Leutwiler

Julien Schell und Niki Leutwiler sind als Le-Mans-Starter für Pegasus gesetzt Zoom

"Wir waren anfangs etwas enttäuscht, dass man uns nicht sofort einen Startplatz zugesichert hat, aber wir haben die Hoffnung nie aufgegeben. Wir haben immer für die ELMS und für die 24 Stunden von Le Mans geplant", sagt Schell im Interview mit 'endurance-info.com'. Der Le-Mans-Startplatz kam für das Team auf den letzten Drücker. "Wirtschaftlich macht es diese späte Zusage zwar etwas schwieriger, aber es funktioniert dennoch. Ich bin glücklich."

"Wir werden uns gewaltig umstellen müssen. Für Le Mans braucht es viel Organisation und Logistik", sagt Schell. Allerdings sei die Nähe von Morgan-Hersteller Onroak zum Rennschauplatz Le Mans durchaus ein Vorteil. "Wir brauchen für dieses 24-Stunden-Rennen viel mehr Ersatzteile: Motoren, Getriebe, Querlenker und so weiter. Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit. Wir haben zwei Wochen Zeit für das, was andere schon seit Januar vorbereiten konnten."

Vor dem Le-Mans-Test Anfang Juni steht für Pegasus noch der ELMS-Einsatz in Imola auf dem Programm. "Kein Problem, es ist alles vorbereitet", sagt der Pegasus-Boss, der auch in Le Mans selbst ins Lenkrad des LMP2-Autos greifen wird. "Bisher stehen Niki Leutwiler und ich als Fahrer für Le Mans fest. Jonathan Coleman fährt für uns nur die ELMS. Der dritte Fahrer ist also noch nicht fix. Innerhalb der kommenden zwei Wochen wird aber eine Entscheidung fallen."

Beim ELMS-Saisonauftakt in Silverstone hatte das Team großes Pech. Am Morgan-Nissan fiel der Funk aus, Neuzugang Coleman bemerkte nicht, dass ihm der Sprit ausging und das Team konnte ihn nicht warnen. "Zwei Autos waren vorne in ihrer eigenen Liga, aber dahinter ging es sehr eng zu. Wären wir nicht ohne Benzin ausgerollt, hätten wir sicherlich zwischen Platz fünf und sieben landen können. Im Qualifying waren wir so weit weg, weil wir uns auf das Rennen vorbereitet haben, während es andere Teams mit weichen Reifen auf schnelle Rundenzeiten abgesehen hatten", erklärt Schell, der sich und seine Mannschaft nicht unter Druck setzen möchte. "Wir sind absolute Anfänger."

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