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Michelin für alle Fälle gerüstet

Michelin hat in den Tests und im Qualifying alle Reifensorten ausprobieren können - Viele erfolgreiche Longruns am Donnerstag

(Motorsport-Total.com) - Für Reifenhersteller Michelin war das Wetter beim Vortest vor knapp zwei Wochen und in den Qualifyings am Mittwoch und Donnerstag wie bestellt. Unter nassen Bedingungen am vorletzten Sonntag kamen die Regenpneus und Intermediates zum Einsatz, in der Qualifikation konnte man ausgiebige Tests mit den unterschiedlichen Sorten von Trockenreifen unternehmen. Dementsprechend gut gerüstet fühlt man sich im Hause von Michelin-Männchen "Bibendum". So ganz nebenbei markierte man in allen vier Klassen jeweils die Topzeit.

Reifen Bremsen

Wenn es dunkel und kühl wird in Le Mans, kommen die weicheren Pneus drauf Zoom

"Wir haben die Session gestern bei ähnlichen Temperaturen aufnehmen können wie wir sie zum Ende des Vortages beendet hatten", beschrieb Michelin-Rennleiter Matthieu Bonardel. "Das hat uns eine schöne Kontinuität in unserer Arbeit beschert. Wir haben über die Reifennutzung bei niedrigen Temperaturen viel lernen können und konnten gute Vergleiche zwischen den mittelharten und weichen Reifen ziehen." Während am zweiten Tag der Qualifikation die Prototypen-Klassen einige wenige Runden auf den speziellen Qualiying-Reifen zurücklegten, drehten die GT-Klassen auf Rennreifen fleißig Runden zur Datensammlung.#w1#

Das sensationell schnelle Charouz-Team um den Berliner Stefan Mücke sei eine der wenigen LMP1-Mannschaften gewesen, die ernsthaft auf Zeitenjagd gingen. "Der Lola hat uns damit ganz sicher geholfen, denn wir bekamen dadurch ein deutlicheres Bild von der gesamten Bandbreite unserer Reifen. Sowohl die Prototypen als auch die GT-Klassen sind zum Teil Doppelstints gefahren um zu schauen, wie sich die jeweilige Mischung verhält. Wir haben keinerlei Performanceverlust zum Ende des zweiten Stints bemerkt. Wir sind daher sicher, dass man den Medium-Reifen bis tief in die Nacht hinein fahren kann."

Die unterschiedlichen Strategien der einzelnen Teams hätten zur Folge, dass man sich auch nach den vielen Qualifikations-Stunden noch kein eindeutiges Bild über das wahre Kräfteverhältnis machen könne, so Bonardel weiter: "Es ist immer ein Spiel mit Gewinnern und Verlierern. Es wäre jetzt nicht ganz fair, wenn ich behaupten würde, das Qualifying-Klassement gebe die Rangfolge so gar nicht wieder. Eines ist ganz sicher: Die Autos sind alle bestens vorbereitet. Die ersten zwei Stunden des Rennens werden uns eine ganze Menge zeigen. Für uns von Michelin sieht es wirklich gut aus."

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