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  • 06.02.2022 · 10:16

  • von Tobias Ebner, Co-Autor: Charles Bradley

Ferrari-Hypercar für WEC und 24h Le Mans soll im Juni debütieren

Ferrari hält an seinen Plänen fest, mit dem Hypercar erstmals im Frühsommer auf die Strecke zu gehen - Das neue GT3-Fahrzeug debütiert deutlich früher

(Motorsport-Total.com) - Ferrari leitet bei der Entwicklung des Hypercars langsam, aber sicher die heiße Phase ein. Hieß es im vergangenen Sommer noch, das Debüt des LMH-Prototypen soll im Mai oder Juni 2022 erfolgen, so hat sich die anvisierte Premiere inzwischen ein klein wenig nach hinten verschoben.

Ferrari-Schriftzug

Die Premiere des Ferrari-Hypercars ist für den Frühsommer 2022 terminiert Zoom

"Wir werden mit dem neuen Hypercar hoffentlich im Juni oder Juli beginnen", sagt Rennchef Antonello Coletta nun im Gespräch mit der internationalen Edition von 'Motorsport.com'. Das sei sehr wichtig, "um eine Basis für die Zukunft zu schaffen."

Die Jungfernfahrt des Ferrari-Hypercars erfolgt dabei, ähnlich wie im Falle der Formel-1-Boliden, auf der firmeneigenen Teststrecke in Fiorano. Coletta begründet das so: "Es ist Tradition und erfordert nur minimalen Aufwand, die Tore zu öffnen, den Motor zu starten und loszufahren. Ich kann einfach mein Bürofenster öffnen und zusehen!"

Ferrari musste einfach ein Hypercar bauen

Auch über das Roll-out hinaus ist man sich bei Ferrari schon im Klaren darüber, wie es mit dem LMH-Fahrzeug weitergehen soll. "Danach werden wir sehen. Unsere Techniker haben bereits einen Plan für das Testprogramm erstellt", hält sich Coletta noch bedeckt.


WEC: LMH und LMDh im Vergleich

Die neue Hypercar-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) wird zweigeteilt sein - Ein Blick auf die zwei Konzepte LMH und LMDh

Nur eines ist klar, und das hat man bei Ferrari auch schon zuvor immer wieder betont: Der Gang in die Hypercar-Kategorie der FIA WEC ist bei der Rückkehr in den Langstrecken-Sport nahezu alternativlos. "Als Ferrari sich entschied, in der Königsklasse mitzumachen, musste es einfach das Le-Mans-Hypercar sein", unterstreicht Coletta.

"Ferrari hat alle Autos in seiner Geschichte selbst gebaut. Wir hatten also keine Wahl, das ist unsere Philosophie. Ich kann sagen, dass unser Projekt sehr schnell voranschreitet. Es ist sehr kompliziert, denn der LMH ist komplizierter als der LMDh, aber dafür haben wir uns entschieden. Wenn wir in einer Kategorie antreten, ist es normal, dass das Auto ein reiner Ferrari sein muss."

Neues vom Ferrari 296 GT3

Das Hypercar ist jedoch nicht das einzige Ferrari-Rennfahrzeug, das sich derzeit noch in der Entwicklungsphase befindet. Neben dem Formel-1-Boliden und dem LMH-Prototypen arbeitet man in Maranello aktuell auch am neuen GT3-Auto, dem 296 GT3.

Die Testpremiere des neuen GT3-Renners aus Maranello findet "mehr oder weniger am ersten Apriltag" statt, kündigt Coletta bereits an. Der Ferrari 296 GT3 könnte dann, analog zum Hypercar, in der Saison 2023 debütieren. Der 488 GT3 EVO ist seit 2020 im Einsatz.

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