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Schwerer Unfall: Bange Minuten für Schubert

Das Schubert-Team hat eine harte Nacht hinter sich: Erst schied der BMW Z4 GT3 Nummer 76 aus, dann verunglückte Anders Buchardt im Auto mit der 77

(Motorsport-Total.com) - Das Schubert-Team hat beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife bange Minuten hinter sich. Anders Buchardt hatte gegen 07:30 Uhr im BMW Z4 GT3 mit der Nummer 77 einen schweren Unfall. Der Norweger wollte im Bereich Schwalbenschwanz einen langsameren Mitbewerber überholen, doch dieser lenkte ein. Die beiden Fahrzeuge kollidierten und schlugen mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke ein. Dabei wurde der BMW Z4 GT3 über die Streckenbegrenzung in einen Fangzaun katapultiert und blieb auf dem Dach liegen.

Das Schubert-Team erlebte nach dem Unfall bange Minuten Zoom

Nach einigen Minuten gab es Entwarnung: Die Sicherheitszelle des Autos war intakt, Buchardt war unverletzt. Er konnte nach einer kurzen Untersuchung im Medical Center zum Team zurückkehren. Der BMW Z4 GT3 mit der Nummer 77 mit Buchardt, Peter Posavac, John Mayes und Stian Sørlie lag zum Zeitpunkt des Unfalls in den Top 15.

Zuvor war bereits der knapp hinter dem Führenden auf Rang zwei liegende BMW Z4 GT3 des Teams mit der Nummer 76 nach einem Unfall ausgeschieden. Das Auto von Claudia Hürtgen, Edward Sandström, Tommy Milner und Fredrik Larsson kollidierte gegen 01:45 Uhr im Bereich Pflanzgarten mit einem Mitbewerber. Der BMW Z4 GT3 mit der Nummer 4, pilotiert von Hürtgen, Tom Coronel, Marko Hartung und Jörg Viebahn, konnte sich unterdessen im Klassement wieder nach vorn gearbeitet und lag anch 19 Stunden auf dem zehnten Rang.

"Wir sind innerlich ziemlich aufgewühlt. Wir waren mit einer super Performance unterwegs. Uns hatte ja hier am Nürburgring keiner auf dem Zettel, und wir waren dann doch sehr, sehr deutlich vorn dabei", sagt Teamchef Torsten Schubert. "Wir konnten in der Nacht die Pace der Spitze mitgehen, auch die der Werksautos. Wir waren eigentlich sehr zufrieden mit dem, was wir hier zeigen konnten. Alle Autos liefen bis zu den Unfällen fehlerfrei. Das heißt, dass auch die Vorbereitung optimal war. Jetzt müssen wir schauen, dass das dritte Auto heil bleibt, dass jeder Fahrer die Pace nur so weit geht, dass das Auto einfach nur ankommt. Denn kommende Woche brauchen wir beim nächsten Lauf der FIA GT3-Europameisterschaft zwei einsatzfähige Autos."

"Es geht mir gut, und ich bin wirklich froh, dass ich unverletzt bin", berichtet Buchardt. "Ich war in einem sehr schnellen Abschnitt unterwegs und habe in eine Kurve eingelenkt. Ein langsameres Fahrzeug vor mir ließ mir Platz, von daher war ich sicher, dass er mich durchlassen will. Aber als ich neben ihm war, hat er plötzlich in meine Richtung eingelenkt. Und bei so hohen Geschwindigkeiten ist es schwierig, heftige Einschläge zu vermeiden. Mir ist nichts passiert, und ich war eigentlich erst dann besorgter, als ich aus dem Auto gestiegen bin und gesehen habe, in was für einem Zustand es war. In den ersten zehn Sekunden war ich wirklich verärgert, doch dann war ich froh, unverletzt zu sein."

"Gleichzeitig bin ich aber auch am Boden zerstört, dass wir diese große Chance verloren haben", so der Norweger weiter. "Wir hatten ein großartiges Rennen und haben um einen Platz in den Top 10 gekämpft. Darauf können wir in der Zukunft aufbauen. Es ist wirklich schade, dass es so enden musste."

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