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Dovizioso: Treue zu Ducati sein Schlüssel zum Erfolg 2017?

13. September 2017 - 06:35 Uhr

Andrea Dovizioso erklärt, warum er bereits seit 2013 Ducati die Treue hält und wie es zu der starken Bindung gekommen ist - Auf den Spuren von Casey Stoner

Andrea Dovizioso
Bereits vier Mal durfte sich Ducati mit Dovizioso 2017 über einen Sieg freuen
© Michelin

(Motorsport-Total.com) - Bereits des Öfteren in dieser MotoGP-Saison musste sich Andrea Dovizioso die Frage gefallen lassen, warum er erst jetzt im Alter von 31 Jahren um den WM-Titel kämpft. Nicht nur seine physische und psychische Einstellung habe sich in den vergangenen zehn MotoGP-Jahren verändert, ein Hauptgrund für seine starke Form in der Saison 2017 sei seine spezielle Beziehung zu Ducati.

Dazu muss der Italiener etwas ausholen: "Als ich 2013 zu Ducati kam, befanden wir uns in einer ähnlichen Situation." Zwar konnte Dovizioso im Jahr davor auf der Tech-3-Yamaha den vierten Platz in der Meisterschaft einfahren, dennoch klappte es nach seiner langjährigen Honda-Vergangenheit auch auf dem zweiten japanischen Fabrikat nicht mit dem Durchbruch.

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Das Ducati-Team, von zwei schwierigen Jahren mit Valentino Rossi geprägt, und der damals 27-Jährige wollten gemeinsam den Neuanfang starten: "Wir wollten gemeinsam an die Spitze. Das hatte ich innerlich mit dem Ducati-Team gemein." Allerdings lag kein rosiger Weg vor der neuen Partnerschaft. Während er 2013 kein einziges Podium einfahren konnte, gelangen ihm 2014 immerhin zwei. Auf den ersten Ducati-Sieg musste er bis Malaysia 2016 warten.

Durch viele negativen Erfahrungen "starke Bindung" aufgebaut

"Es braucht natürlich sehr viel Zeit, sehr viele Rennen. Wir hatten sehr viele Schwierigkeiten, wir haben viel gekämpft - innerlich. Aber das ist einer der Hauptgründe, warum wir nun solch tolle Ergebnisse einfahren können", ist Dovizioso überzeugt. In dieser Saison konnte er bislang bereits vier Siege einfahren, womit er sich in einen elitären Kreis an Fahrern einreihen durfte. Bislang gelang dieses Kunststück ansonsten nur sechs weiteren Piloten: Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Casey Stoner, Marc Marquez, Dani Pedrosa und Sete Gibernau.

Stoner war außerdem der bislang einzige Pilot vor Dovizioso, der mehr als drei Saisonsiege auf einer Ducati feiern konnte. Der Italiener konnte in den ersten 13 Rennen die höchste WM-Punkteanzahl eines Ducati-Piloten zu jenem Zeitpunkt in der WM erzielen. Und kein Pilot auf einer Desmosedici führte bisher nach 13 Läufen die WM-Tabelle an, seit Stoner 2007 den Titel geholt hat.

Mit dem Blick auf diese Statistiken gerichtet, meint der 31-Jährige: "Das haben wir seit 2013 Schritt für Schritt aufgebaut. In vielen Rennen haben wir verloren oder sind Zweiter geworden. Aber das hat dennoch eine starke Beziehung und Bindung kreiert." Das wurde auch deutlich, als sich das Team nach der Verpflichtung von Jorge Lorenzo für einen Andrea entscheiden musste und Dovizioso behielt.

"Als das Bike besser wurde, wollte ich natürlich in diese Richtung weiterarbeiten. Daher sind wir nun in solch einer guten Ausgangsposition." Nach dem Italien-Heimspiel in Misano steht Dovizioso gemeinsam mit Marquez zu jeweils 199 Punkten an der Tabellenspitze, fünf Rennen werden noch gefahren.

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