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Anfrage an EU: EuroSpeedway hofft auf Subventionen

28. August 2013 - 15:55 Uhr

Der EuroSpeedway Lausitz hätte gerne finanzielle Unterstützung von der Landesregierung, und hofft daher auf eine positive Antwort der EU

EuroSpeedway Lausitz
Der EuroSpeedway Lausitz möchte den Zuschauern weiterhin Motorsport bieten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der EuroSpeedway Lausitz ist das jüngste Rennstreckenprojekt in der Bundesrepublik. Der Kurs in Brandenburg wurde erst im Jahr 2000 eröffnet und bietet Motorsport mit zahlreichen internationalen Rennserien wie der DTM oder dem GT-Masters. Zu den Anfangszeiten kam sogar die ChampCar-Serie aus Amerika für ihr Europagastspiel in die Lausitz. Doch der Lausitzring steht vor einer ungewissen Zukunft.

Der Vertrag mit der DTM ist noch nicht verlängert, und mit Berlin Tempelhof geistert ein potenzielles Konkurrenzrennen in der näheren Umgebung immer noch durch die Köpfe der Verantwortlichen. Hinzu kommt, dass die Anlage bei Klettwitz auch finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Dabei müsste der 13 Jahre alte Asphalt mal erneuert werden. Doch eine Sanierung des EuroSpeedways würde in die Millionenhöhe gehen, was die Kosten betrifft. "Das können wir definitiv nicht leisten, so rentabel ist unser Geschäft leider nicht", erklärt Geschäftsführer Bert Poensgen gegenüber der 'Lausitzer Rundschau'.

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In der Lausitz sieht man sich nun nach finanzieller Unterstützung um, und hofft dabei auf die Mithilfe der Europäischen Union (EU) - allerdings betrifft dies nicht nur eine Sanierung der Rennstrecke. "Unsere Anfrage betrifft allgemein das Vergabeverfahren bei Subventionen der öffentlichen Hand für Sportstätten beziehungsweise Rennstrecken", sagt Poensgen. Eine Antwort habe man aber bisher nicht erhalten, dafür fordert die EU-Kommission weitere Informationen von den Beteiligten.

Und große Hoffnungen hat man dem EuroSpeedway in dieser Beziehung bisher nicht gemacht: "Uns wurde bisher gesagt, dass es mit geltendem Recht nicht vereinbar ist, unsere Rennstrecke oder auch bestimmte Veranstaltungen aus der öffentlichen Hand zu fördern", so Poensgen. Für den Geschäftsführer ist diese Antwort allerdings nicht nachzuvollziehen, immerhin sei dies auch bei anderen Sportstätten möglich - auch im Motorsport.

"Der Nürburgring gehört dem Land Rheinland-Pfalz, der Hockenheimring der Gemeinde und beim Sachsenring zahlt ein Konsortium aus Kommunen und Land. Nur bei uns soll das nicht gehen?", wundert er sich. "Ganz klar: Wir brauchen die Hilfe der Politik - dafür muss uns die EU die Erlaubnis geben." Denn auch Poensgen will die Wahrheit nicht verschleiern: Das Jahr 2013 war für den Ring bisher recht enttäuschend - woran aber nicht die Großveranstaltungen Schuld haben.

"Das hängt vor allem mit dem schlechten Wetter im Frühjahr zusammen", versucht er sich die Misere zu erklären. "Wir mussten wegen des langen Winters fast alle Vermietungen im März und auch noch im April absagen. Wenn 40 Tage ausfallen, ist das mit großer Wahrscheinlichkeit im Rest des Jahres nicht aufzuholen." Für die verbleibende Saison hofft Poensgen dennoch auf ein Ergebnis, mit dem man leben kann - und endlich auf die Hilfe von der Landesregierung, "um in der Region weiterhin unser hochkarätiges Alleinstellungsmerkmal betreiben zu können."

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