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Marko: "Es war nicht mehr zumutbar"

Red-Bull-Konsulent Helmut Marko pflichtet der Rennleitung bei: Der Abbruch des Qualifyings ist laut dem ehemaligen Rennfahrer absolut verständlich

(Motorsport-Total.com/Sky) - 6:19 Minuten vor dem Ende von Q2 ist vorerst Schluss: Die Rennleitung unterbricht die Qualifikation zum Großen Preis von Großbritannien, weil die Bedingungen zu gefährlich wurden. Reichlich Regen, stehendes Wasser, zahlreiche Abflüge - die Formel 1 verschwindet erst einmal in den Garagen in der neuen Boxengasse von Silverstone. Und Helmut Marko, Red-Bull-Konsulent, ist sehr froh darüber.

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel in Silverstone: Selbst die Regenreifen sind ein bisschen überfordert

"Das Wasser war an vielen Stellen so hoch, dass die Autos aufgeschwommen sind. Die Aquaplaning-Gefahr war akut. Man hat es gesehen, wie viele Dreher und Rutscher es gegeben hat. Es war nicht mehr zumutbar. Es war schier unfahrbar", betont der Österreicher bei 'Sky'. Sebastian Vettel habe die Rennleitung noch während einer schnellen Runde dazu aufgefordert, das Zeittraining abzubrechen.

Die Konkurrenz sprach offenbar ebenfalls in ihren Funk, wie Marko andeutet. "Die Teams geben die Kommentare der Fahrer weiter und Charlie Whiting (Formel-1-Rennleiter; Anm. d. Red.) hört sich das an. Wenn die Mehrheit ähnliche Kommentare abgibt, dann muss er reagieren und abbrechen." Das tat der erfahrene Brite. Seither herrscht Stille in Silverstone, denn die Formel-1-Motoren sind verstummt.

Und was passiert in der Zwischenzeit? "Das Team legt sich nun eine Strategie für die verbleibende Streckenzeit zurecht", erklärt Red-Bull-Konsulent Marko. "Sebastian entspannt in seinem Auto, Mark hat gerade etwas Menschliches erledigt. Er musste einfach auf die Toilette." Parallel dazu bereitet man sich darauf vor, das restliche Q2 und - je nach Platzierung - auch die Q3-Session zu bestreiten.


Fotos: Großer Preis von Großbritannien


Das ist aber noch Zukunftsmusik. Marko: "Wir müssen wohl einfach abwarten, bis sich der Regen etwas abmildert. Dann werden die letzten sechs Minuten ausgefahren und danach sehen wir dann, wer in den Top 10 steht. Die Vorhersage sagt ja, dass es besser werden soll. Bei diesen Bedingungen ist es aber schwierig abzusehen, welches Fahrzeug vorn sein wird", erklärt der frühere Formel-1-Pilot.

Und wenn schließlich wieder gefahren wird, muss es nicht unbedingt einfacher sein als vorher. "Es sind ja dann noch viele andere Autos auf der Strecke, die teilweise erheblich langsamer sind. Du musst daher den richtigen Zeitpunkt erwischen. Das ist schwierig, gehört aber ebenfalls dazu", sagt Marko. Die beiden Red-Bull-Piloten Mark Webber und Vettel liegen aktuell jedoch bereits in den Top 10.

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