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Felipe Massa: 2018er-Williams sieht "ganz anders" aus

Laut Felipe Massa wird der neue Williams-Bolide für 2018 komplett anders aussehen als das aktuelle Fahrzeug - Schwächen damit erkannt und abgestellt?

(Motorsport-Total.com) - Williams befindet sich seit einiger Zeit wieder auf dem absteigenden Ast. Konnte man noch 2014 aus eigener Kraft um Podestplätze kämpfen und stolze 320 Punkte einfahren, ging diese Zahl stetig zurück. 2017 hat man gerade einmal 65 Zähler holen können und muss sogar schauen, dass man nicht noch WM-Rang fünf verliert. Doch für 2018 strebt man wieder einen Sprung nach vorne an, bei dem ein neues Auto helfen soll.

Felipe Massa

Der neue Williams-Bolide wird anders aussehen, sagt Felipe Massa

Laut Felipe Massa gibt es dafür ein neues Konzept: "Ich habe die Entwicklung des neuen Autos für das kommende Jahr gesehen, und das Auto sieht stark anders aus als in diesem Jahr", erklärt er am Rande des Großen Preises von Japan. Der Brasilianer hofft, dass die Radikaländerung dadurch zustande kommt, dass das Team die Probleme der vergangenen Jahre erkannt hat und abstellen wird.

Schon in dieser Saison habe das Team einige andere Ideen als im Vorjahr gehabt. Das Problem sei dabei jedoch, dass dem Team diese Ideen ziemlich spät kamen. So viel könne man am aktuellen Auto gar nicht mehr verändern, dass es noch konkurrenzfähig ist, sodass das alles bis 2018 warten muss. Das bedeutet auch, dass Williams 2017 von den anderen Teams in der Entwicklung überholt wurde. "Die anderen haben sich einfach stärker verbessert als wir", sagt Massa.


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Der aktuelle Williams ist für die Fahrer manchmal ein Rätsel. Von Zeit zu Zeit kann der FW40 die Spitze des Mittelfeldes bilden, allerdings gibt es auch deutliche Ausschläge nach unten, bei denen man etwa im Qualifying mit Sauber um die letzte Startreihe kämpft. Und manchmal versteht das Team den Boliden selber nicht. Denn eigentlich fehlt ihm im Vergleich zur Konkurrenz Abtrieb, trotzdem ist man im Nassen konkurrenzfähig. "Das ergibt eigentlich keinen Sinn", sagt Lance Stroll.

Doch das will man noch herausfinden. Für 2017 wird es aber nichts mehr ändern. "Obwohl wir so viele Dinge kennen, die besser werden müssen, können wir sie nicht besser machen", hadert der Kanadier. "Es ist frustrierend, weil wir wissen, dass wir viele Probleme haben, die wir verbessern müssen. Aber im Moment kann man diese Probleme in diesem Jahr nicht mehr angehen." Doch er sagt: "Ich glaube, dass es im kommenden Jahr eine andere Geschichte sein wird."

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