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Claire Williams: Letztes Rennen vor der Babypause

Die stellvertretende Williams-Teamchefin Claire Williams ist in Monza zum vorerst letzten Mal bei einem Formel-1-Rennen live vor Ort

(Motorsport-Total.com) - Lange dauert es nicht mehr: Im Oktober werden Claire Williams und ihr Mann Mark Eltern. Und ja, wir wissen auch schon, dass es ein Junge wird. Das haben beide bereits vor einer Weile auf Twitter verraten. Der Grand Prix von Italien in Monza ist für die werdende Mama das vorerst letzte Formel-1-Rennen, bei dem sie vor Ort dabei ist. Von einer echten "Babypause" und Pause vom Job kann bei Williams aber keine Rede sein.

Claire Williams mit Babybauch

Claire Williams ist in Monza zum vorerst letzten Mal im Paddock dabei Zoom

"Ich habe schon einen kleinen Kommandostand zu Hause. Da werde ich dann sein, Windeln wechseln und ein Baby füttern", sagte sie - und freut sich über die moderne Technik: "Dadurch wird es nicht so schwierig, in Verbindung zu bleiben. Mein Team ist sehr gut organisiert und sie werden mich anrufen. Hoffentlich!"

"Ich hoffe, dass sie mich nicht vergessen. Vielleicht sind sie ganz froh, dass sie mal eine Pause von mir haben und ich nicht da bin, um sie die ganze Zeit herumzukommandieren", lacht sie. "Nein, ich werde es sehr vermissen."

Kein Wunder: Die Tochter von Teambesitzer Frank Williams ist zum großen Teil an Rennstrecken aufgewachsen und ist seit 2002 Teil des Teams aus Grove. Erst in der Presseabteilung, ab 2011 als Marketing- und Kommunikationsdirektorin, seit März 2013 als Stellvertretende Teamchefin. Kein Acht-Stunden- und Fünf-Tage-Job. Da wird das Büro schon mal zum Zuhause.

"Mir gefällt der Gedanke nicht, dass ich nicht bei meinem Team bin. Das ist mein Zuhause, wenn ich hierherkomme. Das ist mein Büro, mein kleines Reich. Es ist schon etwas traurig", erklärt sie. "Es ist etwas seltsam, denn ich bin seit so vielen Jahren im Rennsport und werde jetzt die letzten Rennen des Jahres verpassen. Aber es sind acht Rennen, und das ist wirklich traurig. Es ist fürchterlich."

Allzu lang wird die Babypause der 41-Jährigen nicht dauern. Sie schmiedet jetzt schon Pläne, was in ihrem Büro geändert werden soll, um es "kindgerecht" zu gestalten: "Bequeme Stühle! Die sind natürlich wichtig zum Stillen. Dann werde ich hier Schränke haben mit Fläschchen und dergleichen", lacht sie. "Ehrlich gesagt ist es lächerlich, aber man braucht ja alles Mögliche. Das wird lustig."

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