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Alfa Romeo und Sauber: So sieht die Lackierung 2018 aus!

Viel weißer Lack und etwas Metallic-Rot: Die neuen Partner enthüllen ein mögliches Design für die Formel-1-Saison 2018 - Ferrari taucht nicht auf dem Auto auf

(Motorsport-Total.com) - Alfa Romeo und Sauber haben eine mögliche Lackierung für die Formel-1-Saison 2018 vorgestellt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Samstagmittag in Mailand enthüllten die neuen Piloten Charles Leclerc und Marcus Ericsson ein altbekanntes Chassis in neuen Farben. Darauf zu sehen: Viel weißer Lack und eine Motorabdeckung im klassischen Metallic-Rot der italienischen Automarke mitsamt ihrem Logo.

Das Sauber-Erbe zeigt sich in dunkelblauen Streifen entlang des Chassis', der Heckflügel ist in rote Farbe getaucht. Interessant: Ferrari taucht als eigentlicher Antriebszulieferer nicht auf dem Wagen auf. Auch sonst sind auf dem Entwurf wenig Sponsoren zu sehen - abgesehen von den gewohnten Team-Geldgebern Silanna und CNBC. Offenbar hat sich Alfa Romeo gegen ein exklusives Branding des Boliden entschieden, womit man den Eindruck eines Werksteams erweckt hätte, was Sauber de facto nicht ist.

Wahrscheinlich ändert sich bis zur offiziellen Auto-Präsentation (mutmaßlich Ende Februar 2018) und dem Saisonauftakt in Australien noch etwas am Design. Es gilt als unwahrscheinlich, dass seit der Bekanntgabe der Partnerschaft Alfa Romeos und Saubers am Mittwoch ein finaler Lack für den neuen Boliden entstanden ist.

Für die Präsentation fanden sich neben FIAT-Boss Sergio Marchionne auch Formel-1-Chef Chase Carey und FIA-Präsident Jean Todt in Mailand ein. Im gleichen Rahmen wurden Leclerc und Ericsson als Piloten des Teams für die Formel-1-Saison 2018 bestätigt und ein neues Teamlogo vorgestellt - es handelt sich aber lediglich um den konventionellen Sauber-Schriftzug neben dem Alfa-Romeo-Emblem.

Lackierung 2018 von Alfa Romeo/Sauber

Die Ideen der Designer sind ein Mix aus klassischem Alfa- und Sauber-Look

Alfa Romeo feiert 2018 sein Comeback in der Königsklasse: Die Traditionsmarke nahm als Hersteller zwischen 1950 und 1985 an 112 Grands Prix teil. Dabei holten die Italiener zehn Siege und zwölf Pole-Positions, 1950 und 1951 wurden Giuseppa Farina und Juan Manuel Fangio mit einem Alfa Romeo Weltmeister. Als Motorenlieferant wurden zwischen 1950 und 1987 sogar 225 Starts, zwölf Lauferfolge und 15 erste Startplätze verzeichnet. Zuletzt stand Niki Lauda 1978 in Monza als Pilot eines Brabham-Alfa Romeo auf dem Podium ganz oben.

Saubers größte Erfolge datieren aus der gemeinsamen Zeit mit BMW, als man die Konstrukteurs-WM als Dritter abschloss und mit Robert Kubica sogar ein Rennen gewann. 2012 landete die Equipe letztmals auf dem Podium. An diese Erfolge wollen die Verantwortlichen an der Seite Alfas anknüpfen.

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