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Nick Heidfeld

 
Steckbrief
Aktuelles Team Mercedes Grand Prix
Porträt (Stand: 25. Januar 2010) Nick Heidfeld begann seine Formelkarriere 1994 in der Deutschen Formel-Ford-Meisterschaft. 1997 wurde der am 10. Mai 1977 geborene Mönchengladbacher Deutscher Formel-3-Meister. Noch im gleichen Jahr durfte er für das McLaren-Team erste Testfahrten in der Formel 1 absolvieren. 1998 wechselte er in die Formel-3000-Meisterschaft, wo er 2000 den Titel einfuhr. Parallel dazu war "Quick Nick" weiterhin als McLaren-Testfahrer aktiv.

In der Saison 2000 startete der Deutsche für das Prost-Team in der Formel 1, 2001 folgte der Wechsel zu Sauber, wo er im selben Jahr seinen ersten Podestplatz einfuhr und bis in die Saison 2003 blieb. Heidfeld ging 2004 mit dem Jordan-Team in seine fünfte Saison in der Königsklasse des Motorsports, weil für ihn keine anderen Cockpits mehr verfügbar waren. Beim strauchelnden Team aus Silverstone konnte er sich nicht seinem Talent entsprechend in Szene setzen, weshalb ihm der Williams-Vertrag für 2005 wie gerufen kam.

Bei Williams etablierte er sich 2005 als einer der Spitzenfahrer, indem er keine Fehler machte und die wenigen Chancen am Schopf packte, die sich ihm boten - die Pole-Position am Nürburgring sowie zwei zweite Plätze seien stellvertretend für weitere gute Resultate genannt. In jener Saison hinterließ er bei BMW Motorsport Direktor Mario Theissen einen bleibenden Eindruck, der ihn daraufhin für das BMW Sauber F1 Team unter Vertrag nahm.

Im ersten Jahr seiner Rückkehr nach Hinwil lieferte Heidfeld 2006 eine solide Saison mit dem Highlight des dritten Platzes beim chaotischen Grand Prix von Ungarn ab. 2007 etablierte er sich im Jahr eins nach Michael Schumacher als deutscher Spitzenfahrer, setzte einige Highlights wie den zweiten Platz in Kanada oder das kompromisslose Überholmanöver gegen Fernando Alonso in Bahrain. 2008 erreichte er ähnliche Ergebnisse, allerdings im Schatten seines Teamkollegen Robert Kubica.

Nach einer eher erfolglosen Saison 2009 pokerte Heidfeld auf eines der Topcockpits in der Formel 1, doch seine Hoffnung auf eine Verpflichtung durch das neue Mercedes-Werksteam ging zumindest als Stammfahrer nicht auf. Wegen des Comebacks von Michael Schumacher muss er mit der Rolle des dritten Piloten Vorlieb nehmen.
Linktipps http://www.nickheidfeld.com/
Geburtsort Mönchengladbach (Deutschland)
Geburtsdatum 10. Mai 1977
Nationalität Deutschland
Größe 1,64 m
Gewicht 59 kg
Stärken - ruhiger Fahrstil
- guter Regenfahrer
- technisch sehr versiert
Schwächen - ruhig und unauffällig
- reagiert sensibel auf Änderungen
Familienstand verlobt mit Patricia Papen
Tochter Juni (geboren am 3. Juli 2005)
Sohn Joda (geboren am 21. Juli 2007)
Hobbies Radfahren, Sport, Kunst, Essen
Lieblingssportarten Kartfahren
Musikgeschmack Rock, Pop, Hiphop von Snoop Doggy Dogg und Die Fantastischen Vier
Lieblingsessen Leber
Lieblingsgetränk Orangensaftschorle, Pinacolada
Geschätztes Jahresgehalt 1 Million Euro
Karriereweg - Deutscher Formel-Ford-1600-Meister (1994)
- Deutscher Formel-Ford-1800-Meister (1995)
- 3. Deutsche Formel 3 (1996)
- Sieger des Formel-3-Klassikers in Monaco (1997)
- Deutscher Formel-3-Meister (1997)
- Internationaler Formel-3000-Vizemeister (1998)
- Internationaler Formel-3000-Meister (1999)
Karriere in der F1 - McLaren-Testfahrer (1997-99)
- Prost (2000)
- Sauber (2001-2003)
- Jordan (2004)
- Williams (2005)
- BMW Sauber F1 Team (2006-2009)
- Testfahrer Mercedes (2010)
Formel-1-Debüt 12.03.2000 beim GP Australien / Melbourne
Im Alter von: 22 Jahren und 307 Tagen
Erste Punkte Platz 4
04.03.2001 beim GP Australien / Melbourne
Im 17. Rennen der Karriere
Im Alter von: 23 Jahren und 299 Tagen
Erste Pole Position 29.05.2005 beim GP Europa / Nürburgring
Im 91. Rennen der Karriere
Im Alter von: 28 Jahren und 20 Tagen
Bestes Erg. Quali Pole Position
Bestes Erg. Rennen Zweiter
Bestes Erg. WM 5. Platz mit 61 Punkten (Saison 2007)
Die letzten WMs
SaisonPunkteSiegePolesPod.SRs
2009191
20086042
2007612
Starts 167
Siege 0
Punkte 219
Quote: 1,31 Punkte pro Rennen
Schn. Rennrunden 2
Quote: 1 Prozent
Poles 1
Quote: 1 Prozent
Ausfallquote 25 Prozent

 

 
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