ANZEIGE 
Zum Google Play Store Zum Apple Store Zur Informationsseite über die App Holen Sie sich Motorsport Master für iOS oder Android!
Aktuelles Top-Video

Eddie Irvine: Lieber Nordschleife als Kasachstan!

Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Besucher wirbt Besucher

Empfehlen Sie uns weiter!

Sie haben Gefallen an Motorsport-Total.com gefunden? Dann empfehlen Sie uns doch Ihren Freunden und Bekannten weiter oder verlinken Sie auf uns!
Seite weiterempfehlen
Logos und Banner
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Forum
Die aktuelle Umfrage

Wo würden Sie die Formel 1 2018 am liebsten live verfolgen?

ARD/ZDF
Eurosport
RTL
ServusTV
Sky
sport1
online auf motorsport.tv
auf einem anderen Sender

"Schwulen"-Spruch: Bernie Ecclestone eckt wieder an

Nach Hitler und Frauen in die Küche: Bernie Ecclestone tritt wieder ins Fettnäpfchen und bezeichnet die Force-India-Fahrer als "nettes, schwules Paar"

Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone tritt alle Jahre wieder ins verbale Fettnäpfchen ...
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Bernie Ecclestone mag zwar in der Formel 1 keine operative Rolle mehr innehaben, aber für einen flotten Spruch ist der Ehrenvorsitzende der Königsklasse immer noch gut. So zum Beispiel in einem Interview mit der Zeitung 'Die Welt', in dem er sich über die pathetische Vorstartprozedur mit Fahrerpräsentation beim Grand Prix der USA in Austin echauffiert.

Die Show sei "vielleicht für die Amerikaner fantastisch" gewesen, "aber nicht für die Formel 1. Meine Freunde haben mir eine Unmenge an Kommentaren geschickt, einer von ihnen sagte: 'Es gab den Moment, als ich dachte, jetzt springt gleich Schneewittchen hervor.' Ich habe ein Vier-Sterne-Restaurant kreiert und sie haben es in McDonald's verwandelt", kritisiert Ecclestone die neuen Rechteinhaber Liberty Media.

ANZEIGE

Besonders gestört hat ihn die Präsentation von Sergio Perez und Esteban Ocon, die wegen Force Indias Sponsor BWT 2017 im rosa Rennoverall unterwegs sind: "Irgendwann habe ich gesehen, wie zwei Force-India-Piloten heraussprangen, beide ganz in Rosa. Und ich dachte: endlich mal ein nettes Paar schwule Piloten in der Formel 1."

Auf den Hinweis des Interviewers, dass diese Ausdrucksweise gesellschaftlich unzulässig sei, entgegnet Ecclestone nur, dass er "empört" gewesen sei: "So etwas ziehen die Fahrer nicht an! Wenn ich noch irgendetwas damit zu tun gehabt hätte, ich hätte sie zurückgeschickt, damit sie sich wieder umziehen. Das ist keine angemessene Weise, sich anzuziehen, hätte ich ihnen gesagt. In der Formel 1 gibt es einen gewissen Machismo, und den muss man respektieren."

Es ist der jüngste, aber bei weitem nicht der einzige verbale Fauxpas Ecclestones. Sein Lob für die anpackende Art von Adolf Hitler machte seinerzeit ebenso Schlagzeilen wie sein Spruch, dass Frauen in die Küche gehören. Der inzwischen 87-Jährige musste sich dafür stets Kritik anhören, stand letztendlich aber immer über den Dingen.

Ecclestones Skandale und Skandälchen

Tefloneigenschaften sicherten dem Zampano seine Macht vor Gericht, nach der Scheidung und bei verbalen Entgleisungen


09.12.2014
Foto 1 von 16
Im Laufe seines Berufs- und Privatlebens erwarb sich Bernie Ecclestone den Ruf, jede Krise sowie jeden Skandal unbeschadet zu überstehen und anschließend genauso weiterzumachen wie zuvor. Diese "Tefloneigenschaften" sicherten dem Zampano seine Macht in politischen Zwickmühlen, nach seiner Scheidung, bei allerlei juristischen Problemen und verbalen Entgleisungen. Erstmals wackelte Ecclestone aber nicht als Geschäftsmann, sondern als Rennfahrer. Ein Rückblick auf Skandale und Skandälchen.
Im Laufe seines Berufs- und Privatlebens erwarb sich Bernie Ecclestone den Ruf, jede Krise sowie jeden Skandal unbeschadet zu überstehen und anschließend genauso weiterzumachen wie zuvor. Diese "Tefloneigenschaften" sicherten dem Zampano seine Macht in politischen Zwickmühlen, nach seiner Scheidung, bei allerlei juristischen Problemen und verbalen Entgleisungen. Erstmals wackelte Ecclestone aber nicht als Geschäftsmann, sondern als Rennfahrer. Ein Rückblick auf Skandale und Skandälchen.

"Die Sache mit Hitler", erklärt er, "wurde falsch interpretiert. Sie hatten mich gebeten, Namen von historischen Persönlichkeiten zu nennen, die Nägel mit Köpfen gemacht haben. Ich sagte die Thatcher und nannte auch Hitler: Der hatte ein bankrottes Land übernommen und es wieder hochgezogen. Er wusste, wie man etwas anpackt, darin besteht kein Zweifel. Ich habe nie bestritten, dass er viele andere Dinge getan hat, auf die niemand stolz sein könnte."

"Das mit den Frauen jedoch, das war genau wie das mit den schwulen Piloten, nur ein Witz. Ich habe einen etwas respektlosen Sinn für Humor. Es tut mir leid, wenn jemand den nicht versteht. Das passiert recht oft, vor allem mit den Amerikanern", sagt Ecclestone, der für seinen britisch-schwarzen Humor berühmt ist.

Zum Abschluss lässt er in dem 'Welt'-Interview auch die Gelegenheit nicht aus, dem aktuellen FIA-Präsidenten Jean Todt zwar prinzipiell ein Lob auszusprechen, gleichzeitig aber zwischen den Zeilen eine mitzugeben. Todt sei "ein komplizierter Mann, ein harter Arbeiter, der gerne berühmt sein möchte. Ich glaube, er wäre gern Premierminister von Frankreich", schmunzelt Ecclestone.

Wahrscheinlich auch nur ein Witz ...

Artikeloptionen
Artikel bewerten