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Red Bull: Niki Laudas Kritik an Liberty "unfundiert und unfair"

Christian Horner erkennt bei Liberty den "korrekten Ansatz" der Formel-1-Reform - Rote Zahlen seien Investments geschuldet - Haas deutet an: Lauda zu borniert?

Chase Carey, Christian Horner
Formel-1-Boss Chase Carey und Christian Horner: Man versteht sich offenbar
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Die Kritik Niki Laudas an den Zukunftsplänen des neuen Formel-1-Besitzers Liberty Media ist bei Red Bull nicht gut angekommen. Teamchef Christian Horner findet die scharfen Töne von Mercedes' Team-Aufsichtsrat voreilig und wenig fundiert: "Ich denke, dass seine Aussagen etwas unfundiert und unfair waren", mokiert er sich und verteidigt den US-Medienkonzern für seine bisher präsentierten Ziele - darunter eine Budgetobergrenze und mehr Ausgeglichenheit im Starterfeld.

"Ihr Ansatz ist der richtige", unterstreicht Horner und betont, dass Liberty bisher nicht ausreichend Zeit gehabt hätte, um an den großen Stellschrauben zu drehen: "Es ist unfair, hart mit ihnen ins Gericht zu gehen, wenn sie erst neun Monate dabei sind und ihren ganzen Plan noch nicht präsentiert haben." Dem Briten gefällt es, dass mit Sportchef Ross Brawn an der Spitze sauber analysiert werden würde. "Es sind schon zu oft Entscheidungen aus der Hüfte geschossen worden", mahnt Horner.

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Haas-Teamchef Günther Steiner glaubt, dass Urgestein Lauda ein Problem mit Neuerungen in der Formel 1 hätte. "Ich bin nicht so pessimistisch", meint der Südtiroler. "Es ist immer einfach, wenn man weitermacht wie immer. Im normalen Leben will auch keiner etwas verändern. Niki und Bernie (Ecclestone; Anm. d. Red.) waren 60 Jahre zusammen, da ist Wandel für ihn wohl schwieriger zu akzeptieren als für andere", so Steiner. Auch Lauda müsse von Liberty aber überzeugt werden.

Die Budgets der Formel-1-Teams 2017

Welchen Etat die Teams haben, wie viele Mitarbeiter sie beschäftigen und was sie ein WM-Punkt bisher gekostet hat


20.08.2017
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Kleines Feld, große Unterschiede: Bei ihrem Jahresetat 2017 und ihrer Mitarbeiterzahl trennen die Formel-1-Teams Welten. Interessant ist, dass in Sachen Kosteneffizienz die vermeintlichen Geldverbrenner die Sparfüchse sind. Wir haben nachgerechnet, was die Teams ein WM-Punkt bisher (Stand Sommerpause) gekostet hat.
Kleines Feld, große Unterschiede: Bei ihrem Jahresetat 2017 und ihrer Mitarbeiterzahl trennen die Formel-1-Teams Welten. Interessant ist, dass in Sachen Kosteneffizienz die vermeintlichen Geldverbrenner die Sparfüchse sind. Wir haben nachgerechnet, was die Teams ein WM-Punkt bisher (Stand Sommerpause) gekostet hat.

Angesichts 160 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 137 Millionen Euro) Verlust in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 und entsprechend geschrumpften Preisgeldtöpfen wird dieses Unterfangen schwierig. Horner liefert Argumente, mit denen es doch gelingen soll: "Es wäre so oder so der Fall gewesen - ob mit Liberty oder ohne sie", kommentiert er die roten Zahlen und stellt erfreut fest: "Sie investieren in das Geschäft. Es ist ein anderes Modell als das, an das wir gewöhnt waren."

Denn früher stand der Königsklasse Bernie Ecclestone mitsamt einer kleinen Entourage vor. "Jetzt gibt es ein Marketingteam und eine richtige Geschäftsstruktur", lobt Horner. "Wer nicht investiert, der wächst auch nicht." Bei Haas hat man zwar keine Sorgen, aber Bedenken wegen der Verluste Liberty müsse das finanzielle Einbrechen erklären, weil das Unternehmen die Formel-1-Teams in der Hand hätte, so Steiner. "Wir bestimmen nicht mit, wo investiert wird. Wir müssen mitziehen", sagt er.

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