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Mehr Formel-1-Action: Bald wieder drei Autos pro Startreihe?

Liberty prüft aktuell Möglichkeiten, die Formel 1 wieder spektakulärer zu machen - Auch die seit Jahrzehnten unangetastete Startaufstellung steht auf dem Prüfstand

Max Verstappen, Sebastian Vettel
Starten Lewis Hamilton, Max Verstappen und Sebastian Vettel bald aus einer Reihe?
© Sutton

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Max Verstappen lieferten sich in Mexiko in den ersten Kurven nach dem Start einen spektakulären Dreikampf. In Zukunft könnten die drei sogar gemeinsam aus der gleichen Startreihe ins Rennen starten, denn laut 'Bild' prüft Formel-1-Besitzer Liberty Media aktuell eine Umgestaltung der Startaufstellung. Der Plan sieht vor, dass in Zukunft immer drei und dann zwei Autos im Wechsel aus einer Reihe starten.

Für das angesprochene Rennen in Mexiko hätte diese Variante an der Spitze des Feldes zum Beispiel bedeutet: Vettel, Verstappen und Hamilton in Reihe eins, dahinter Valtteri Bottas und Kimi Räikkönen leicht versetzt in Reihe zwei und Esteban Ocon, Nico Hülkenberg und Carlos Sainz in Reihe drei. Die erhoffte Folge wäre, dass es beim Start an der Spitze noch enger zugehen würde.

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Genau dieses Ziel verfolgt Liberty Media mit dem Plan auch, doch bei den Teams kommt die Idee vermutlich weniger gut an, da auch die Gefahr eines Unfalls in der ersten Kurve steigen würde - besonders auf engen Strecken wie Monaco. Komplett neu ist die Idee der Formel-1-Führung übrigens nicht. In der Vergangenheit gingen in der Königsklasse sogar teilweise vier Autos nebeneinander an den Start.

"Oft hatten wir vier Autos nebeneinander in der ersten Reihe - in Silverstone zum Beispiel. In Monaco waren es drei", erinnert Ex-Weltmeister Jackie Stewart im Gespräch mit 'Sky Sports F1'. Tatsächlich wurde die Startaufstellung in der Formel 1 erst in den 1970er-Jahren vereinheitlicht und erhielt Schritt für Schritt das Bild, das wir heute kennen: zwei Autos pro Reihe, 16 Meter Abstand zwischen den Reihen.

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25.09.2014
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#10: Fahren dürfen nur die Hinterbänkler - Sie ist der große Trumpf der Williams-Mannschaft. Doch nicht nur deshalb will die FIA der aktiven Radaufhängung beim Kanada-Grand-Prix 1993 einen Riegel vorschieben. Die fortschrittliche, aber unglaublich kostenintensive Technik wird von den Kommissaren bei der technische Abnahme als Fahrhilfe eingestuft und bei allen Teams für nicht-regelkonform befunden worden. Gleiches gilt für die Autos, die auf eine Traktionskontrolle setzten.


Hintergrund: Die Systeme beeinflussen hydraulisch die Aerodynamik respektive entziehen dem Piloten teilweise die Kontrolle über den Vortrieb. Es entsteht die Drohkulisse, dass die Scuderia-Italia-Hinterbänkler Michele Alboreto und Luca Badoer die einzigen Starter in Montreal sind. Das Verbot wird bis Anfang 1994 aufgeschoben, dann aber durchgesetzt.
#10: Fahren dürfen nur die Hinterbänkler - Sie ist der große Trumpf der Williams-Mannschaft. Doch nicht nur deshalb will die FIA der aktiven Radaufhängung beim Kanada-Grand-Prix 1993 einen Riegel vorschieben. Die fortschrittliche, aber unglaublich kostenintensive Technik wird von den Kommissaren bei der technische Abnahme als Fahrhilfe eingestuft und bei allen Teams für nicht-regelkonform befunden worden. Gleiches gilt für die Autos, die auf eine Traktionskontrolle setzten. Hintergrund: Die Systeme beeinflussen hydraulisch die Aerodynamik respektive entziehen dem Piloten teilweise die Kontrolle über den Vortrieb. Es entsteht die Drohkulisse, dass die Scuderia-Italia-Hinterbänkler Michele Alboreto und Luca Badoer die einzigen Starter in Montreal sind. Das Verbot wird bis Anfang 1994 aufgeschoben, dann aber durchgesetzt.

Eine weitere Folge der geplanten Änderung: Die Pole-Position würde an Bedeutung verlieren. Stewart erinnert sich: "Ich hatte in meiner ganzen Karriere nur 17 Pole-Positions. Ken Tyrrell (Stewarts langjähriger Teamchef; Anm. d. Red.) ging es immer darum, das Auto auf die volle Distanz abzustimmen. Er hat immer gesagt: 'Die Pole-Position ist egal, Jackie. Wenn Du einen guten Start hast, dann reicht die zweite oder dritte Reihe.'"

Heute gebe es bei den Piloten - im Gegensatz zu früher - im Hinblick auf die Pole einen "Ego-Faktor". Stewarts Fazit zu den Plänen: "Ich denke, wenn es genug Platz gibt, dann spricht nichts dagegen, drei Autos in der ersten Reihe zu haben." Ob die Änderung tatsächlich irgendwann kommt, ist aktuell aber noch völlig unklar. Und beim Treffen der Strategiegruppe am Dienstag stehen zunächst einmal wichtigere Themen ganz oben auf der Liste.

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