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Massa kratzt am Nationalhelden: "Sennas Rennen langweilig"

Früher war alles besser? Pustekuchen, findet Massa und rechnet mit verklärenden Lobeshymnen auf die Achtzigerjahre ab - "Schaut euch doch die Rennen an!"

Felipe Massa
Massa scheut sich nicht, Ayrton Sennas Rennen als langweilig zu bezeichnen
© Sutton

(Motorsport-Total.com) - Williams-Pilot Felipe Massa möchte mit dem Mythos aufräumen, dass die Formel 1 zu Zeiten des Nationalhelden Brasiliens, Ayrton Senna, besser gewesen wäre. Zu der gegenteiligen Überzeugung gebracht hat den angehenden Pensionär eine Ausstrahlung von Grands Prix aus den Achtziger- und Neunzigerjahren im Fernsehen. "Sie waren total langweilig", stöhnt Massa im 'VIP Magazine'. "Es gab welche, bei denen der Sieger eine Runde Vorsprung auf den Zweiten hatte. Es war fast immer so."

Zwar akzeptiere er es, dass es im Motorsport Zeiten der Dominanz einzelner Teams gäbe - so wie damals von McLaren und Williams. Gutheißen will Massa den Fakt nicht. "Wie kann das cooler sein?", fragt er sich mit Blick auf Senna-Rennen und lässt durchblicken, dass er für seine Meinung schon Kritik einzustecken hatte. "Sie behaupten, ich wüsste nicht, wovon ich rede, weil ich die Rennen nicht gesehen hätte und ein Kind gewesen wäre. Schaut sie euch doch an und sagt mir, was ihr seht."

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Massa spricht davon, dass viele Fans die Vergangenheit verklären würden: "Die Leute sagen: 'Die Piloten waren so gut und sind nicht nur Mist zusammengefahren'", meint er und rät zu einer kritischeren Sichtweise auf die vermeintlich ruhmreiche Ära: "Macht doch eine Zeitreise und schaut euch an, ob es so einfach ist. Die Leute vergessen, wie die Zeiten waren." Seiner Meinung nach hätte Patriotismus damit zu tun:"Natürlich haben die Brasilianer es nicht kritisiert, weil Senna Brasilianer war."

Für die Zukunft der Königsklasse wünscht sich Massa Dynamik: "Änderungen der Formel 1 sind wichtig. Aber es muss etwas sein, was den Leuten gefällt. Den Sport mit simpleren Regeln einfacher zu machen, ist gut, aber das Wichtigste ist ein engerer Wettbewerb", so der 36-Jährige, der die Nase voll hat von Dominanz: "Die Leute wollen Überholen sehen - und nicht nur ein Team, das immer gewinnt."

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