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Valtteri Bottas: Uneingeschränktes Verständnis für Teamorder

Der Finne dachte nicht daran, sich der Anweisung, Hamilton vorbeizulassen, zu widersetzen - Dennoch hätte er eine elegantere Lösung des Problems gewünscht

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Jetzt wird's für Sebastian Vettel richtig schwierig: Lewis Hamilton gewinnt den Grand Prix von Japan und baut seinen Vorsprung in der WM auf 59 Punkte aus. Bei 100 noch zu vergebenden Punkten "ein Riesenschritt", wie Niki Lauda sagt.
Jetzt wird's für Sebastian Vettel richtig schwierig: Lewis Hamilton gewinnt den Grand Prix von Japan und baut seinen Vorsprung in der WM auf 59 Punkte aus. Bei 100 noch zu vergebenden Punkten "ein Riesenschritt", wie Niki Lauda sagt.

(Motorsport-Total.com) - Mercedes-Pilot Valtteri Bottas hat Verständnis für die Teamorder, die seine Mercedes-Mannschaft beim Japan-Grand-Prix zugunsten seines Stallgefährten Lewis Hamiltons anordnete, geäußert. Wie der Finne sagt, hätte er der Anweisung über Funk sofort Folge geleistet und nicht überlegt, sich zu widersetzen. "Für mich gab es nicht viel zu diskutieren", winkt Bottas ab und glaubt, dass bei Ingenieuren und Chefs heftiger debattiert worden wäre: "Vielleicht wurde intern mehr besprochen."

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Dabei hätte Bottas durchaus Grund gehabt, seine strategiebedingte Führung zu behalten. Erstens fuhr er zum fraglichen Zeitpunkt trotz der viel älteren Soft-Reifen kaum langsamer als Hamilton. Zweitens befand er sich in einem Fernduell mit Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo um den dritten Rang, in dem es um jedes Zeitspähnchen ging. "Es war nicht ideal für uns beide", weiß Bottas, der den Stallgefährten einige Runden hinter sich hatte und einbremste, als er schließlich Platz machte.

Vor der Schlussschikane ging er ohne zu zögern deutlich vom Gas - auf Geheiß der Box. "Sie haben mir gesagt, wann ich es tun sollte. Als es an der Zeit war, habe ich uneingeschränkt Verständnis für die Situation gehabt", so Bottas, der später in den sauren Apfel beißen musste, als Ricciardo sich knapp vor ihm ins Ziel und auf Rang drei rettete. "Wir haben Zeit verloren - die Sekunden hätten mir am Ende des Rennens massiv geholfen", hadert er, ohne sich über die Rochade zu beklagen.

Eher wurmt ihn sein Technikpech vom Samstag: "Ohne die Getriebestrafe wäre es zu der Situation nie gekommen." Die abgeklärte Bottas-Reaktion passt zu den Erwartungen, die Hamilton kürzlich an ihn formuliert hatte. Er sprach davon, dass der Nico-Rosberg-Nachfolger dem Team aus eigenem Interesse heraus uneigennützig helfen wolle. Am Sonntag zeigte sich, dass der Brite richtig lag.

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