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Vandoorne vor Alonso: Was ist mit dem McLaren-Update los?

McLaren brachte beide Autos ins Q3 und der siebte Platz von Stoffel Vandoorne ist ein voller Erfolg - Trotzdem Sorgen: Das Update funktioniert plötzlich nicht mehr

Stoffel Vandoorne
Stoffel Vandoorne bügelt Fernando Alonso, obwohl der Updates hatte
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Erst zum dritten Mal in der Formel-1-Saison 2017 hat Stoffel Vandoorne seinen Teamkollegen Fernando Alonso im Qualifying geschlagen. Mit Platz sieben hat der Belgier auf dem Sepang International Circuit sein bestes Qualifying-Resultat in der Formel 1 verbuchen können. McLaren wird sich trotzdem kaum darüber freuen können, denn am MCL32 von Alonso war ein Update verbaut, das an Vandoornes Auto nicht dran war. Eigentlich hätte der Spanier weiter vorn landen müssen, doch mehr als Platz zehn war nicht drin.

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Zwar wurde Alonso in Q3 in ungünstiger Position zwischen Vandoorne und den Toro-Rosso-Piloten eingeklemmt, doch das Muster zeichnete sich bereits vorher ab: Sowohl im dritten Freien Training, als auch in Q1 und Q2 war Vandoorne etwa zwei Zehntelsekunden schneller als der zweimalige Weltmeister. In der entscheidenden Q3-Sitzung war es dann eine Zehntelsekunde. Eigentlich lag Alonso auf Kurs, selbst in die vierte Reihe zu fahren, doch im dritten Sektor verlor er zwei Zehntel, die ihn im engen Paket ab Platz sechs (Esteban Ocon war nur 0,226 Sekunden schneller) bis auf Rang zehn zurückwarfen. (Ergebnis des Qualifyings zum Großen Preis von Malaysia 2017)

Dabei hatte er am Freitag die neuen Bargeboards noch ausgiebig gelobt, weil sie sehr gut funktioniert haben. "Heute taten sie es nicht. Ich fürchte, ich muss das, was ich gestern gesagt habe, revidieren", sagt der 36-Jährige etwas angesäuert. "Es ging um Hundertstelsekunden und wir liegen in derselben Zehntelsekunde ganz unten. Versuchen wir, das morgen besser zu machen."

Vandoorne wächst über sich hinaus

Natürlich war bei Vandoorne die Stimmung deutlich besser. Nach dem enttäuschenden Freitag schlug er am Samstag mit Macht zurück. "Heute war ein wirklich guter Tag. Ich habe in sämtlichen Sitzungen keinerlei Fehler gemacht und alle Runden zusammenbekommen ", freut sich der GP2-Meister von 2015. "Platz sieben ist wohl das bestmögliche auf einer Strecke wie dieser. Wir wussten, dass es eng werden würde, aber Platz sieben auf einer solchen Strecke ist schon ein bisschen unerwartet."

Das brachte ihm ein dickes Lob von McLaren-Rennchef Eric Boullier ein: "Stoffel ist am ganzen Wochenende hervorragend gefahren und hat in allen drei Qualifying-Sitzungen den Nagel auf den Kopf getroffen." (Qualifying-Stallduelle in der Formel 1 2017)

Tiefstapeln vor dem Rennen

Für das Rennen sind die Erwartungen wieder relativ gering. "Normalerweise sind wir über eine Runde etwas stärker als im Rennen", sagen beide Fahrer unisono. Hinzu kommt, dass man mindestens einen Platz an Sebastian Vettel wird abtreten müssen. Oder doch nicht? "Na klar werde ich ihn hinter mir halten!", lacht Alonso. "Im Ernst: Ich denke, das wird unmöglich werden. Der ist doch vergangenes Jahr schon vom letzten Platz auf Rang fünf vorgefahren." Zwar verwechselt er hier Malaysia mit Singapur, doch die Ansage ist klar: Vettel wird man nicht als Gegner betrachten können.

Trotzdem ist nicht alles hoffnungslos. "Das Gute für uns ist, dass niemand sich wirklich auf das Rennen vorbereiten konnte. Normalerweise sollten wir beim Schuss ins Blaue mit viel Sprit stark sein", weiß Vandoorne. Fest steht auch noch nicht, ob der Große Preis von Malaysia 2017 - sollte er trocken bleiben - ein klassisches Einstopp-Rennen wird. "Ich habe den Soft überhaupt noch nicht ausprobiert, weil wir nur zwei Sätze haben. Einen wollten wir im ersten Freien Training einsetzen, aber da hat es ja geregnet", zeigt Alonso auf. Und McLaren steht damit nicht allein.

Was also kann sich die Mannschaft aus Woking ausrechnen? "Punkte", antwortet der zweimalige Weltmeister. "Wir wissen, dass es schwierig wird, weil wir gegenüber unseren direkten Gegnern wie Renault und Williams an Rennpace einbüßen. Wir werden versuchen, uns weiter zu verbessern, die neuen Teile am Auto wirklich zu testen und dann sehen, was passiert. Es wird schwer werden, in die Punkte zu kommen, aber sie müssen unser Ziel sein."

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