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Singapur: 19 Prozent mehr Zuschauer als 2016

Das zehnte Rennen auf dem Marina Bay Street Circuit war auf und neben der Strecke ein voller Erfolg - Insgesamt 260.000 Zuschauer erlebten das Spektakel vor Ort

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Wie gewonnen, so zerronnen: Als Favorit ins Wochenende gestartet, platzt Sebastian Vettels Traum vom fünften Sieg in Singapur schon am Start. Jacques Villeneuve findet: "Daran ist nur er selbst schuld. So fahren die Jungs in der Formel 3." In der WM fehlen sechs Rennen vor Schluss plötzlich 28 Punkte auf Lewis Hamilton.
Wie gewonnen, so zerronnen: Als Favorit ins Wochenende gestartet, platzt Sebastian Vettels Traum vom fünften Sieg in Singapur schon am Start. Jacques Villeneuve findet: "Daran ist nur er selbst schuld. So fahren die Jungs in der Formel 3." In der WM fehlen sechs Rennen vor Schluss plötzlich 28 Punkte auf Lewis Hamilton.

(Motorsport-Total.com) - Singapur feierte am Wochenende seinen zehnten Formel-1-Grand-Prix, den Verbleib des Straßenkurses im Rennkalender bis mindestens 2021 und nicht zuletzt die spannende Rennaction, die ein chaotischen Regenrennen auf den Asphalt zauberte. Insgesamt 260.000 Zuschauer strömten an den Marina Bay Street Circuit um Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Co. die Daumen zu drücken. Das sind 19 Prozent mehr Fans vor Ort als noch im vergangenen Jahr.

"Der Singapur-Grand-Prix war einmal mehr überaus mitreißend", lobt daher Formel-1-Marketingboss Sean Bratches. "Auf der Strecke haben wir die schnellsten je gefahren Runden auf diesem Kurs gesehen und abseits der Strecke gab es wieder eine Vielzahl von Konzerten und anderen Events, die die Stadt unterhalten haben. Dieses Rennen ist maßgebend und wesentlich für unsere Marke. Einige Grands Prix definieren, wie die Fans die Formel 1 wahrnehmen - und Singapur ist einer davon."

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Die Glamour-Metropole in Fernost bot auch 2017 wieder ein attraktives Rahmenprogramm. Topstars wie Calvin Harris, Ariana Grande, Duran Duran und Seal traten rund um die Motorsport-Veranstaltung auf. Die Formel 1 promotete sich als Sport im Alleingang.

Denn enger ging es an der Spitze in dieser Saison noch nicht zu. Red Bull konnte sich aus eigener Kraft in den Kampf um die Spitzenpositionen einschalten. Mercedes fiel gar zurück. Im Rennen warf dann aber Ferrari den sicher geglaubten Sieg weg und der bei den Fans äußerst beliebte Lewis Hamilton konnte wieder zuschlagen.

Nicht zuletzt wegen diesen besonderen Voraussetzungen, die das Feld auch einmal durchmischen und den attraktiven Off-Track-Angeboten, haben die Ecclestone-Nachfolger von Liberty Media zu Beginn des Rennwochenendes auch endlich den Vertag mit den Streckenbetreibern verlängert.

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