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Piloten als Designer: Mode mit Eiern?

Kurioser Mode-Talk vor dem Singapur-Grand-Prix: Daniel Riccardo über seine Mode-Linie und Kevin Magnussen über seinen Hülkenberg-Spruch auf T-Shirts

Daniel Ricciardo
Mit Daniel Ricciardo ist eine PK immer für einen Lacher gut
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Wenn sich drei Fahrer vor einem Grand Prix den Medien in der offiziellen Pressekonferenz der FIA stellen und der ganze Saal zu lachen anfängt - dann geht es selten um den Sport. Wenn ein Australier frech und ein Däne rot wird, dann geht es meist um etwas Kontroverses. Aber wer hätte gedacht, dass es bei Daniel Ricciardo, Kevin Magnussen und Lance Stroll vor dem Nachtrennen in Singapur ausgerechnet um Mode gehen wird? Einige Formel-1-Piloten interessieren sich tatsächlich für ein zweites Standbein als Designer.

"Ich könnte mir so etwas vorstellen", erklärt Magnussen. "An der Strecke laufen immer viele dänische Fans herum und ich habe sie schon mit T-Shirts gesehen, auf denen ein Spruch aus einem Interview mit mir steht." - "Was für ein Spruch", will Ricciardo wissen, als man im Saal schon zu schmunzelt beginnt. "Daran erinnere ich mich nicht mehr", flunkert der Haas-Pilot. Dabei klingt noch jedem in den Ohren, wie sich Magnussen nach dem Ungarn-Grand-Prix zu Nico Hülkenberg umdrehte und verdeutlichte: "Lutsch mir die Eier!"

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"Ich werde solche T-Shirts nicht produzieren", stellt Magnussen klar. Dabei ist das Interesse von Fans an Klamotten ihrer Helden abseits des offiziellen Merchandise-Angebots groß. Immer wieder bedrucken sie ihre Shirts selbst. Ein Renner sind bis heute die "Leave me alone"-Aufdrucke von Kimi Räikkönens legendären Funkspruch in Abu Dhabi 2012.

Das hat auch Ricciardo erkannt und neben seinem eigenen Kartteam in diesem Jahr auch eine eigene Modelinie am Start. "Es gab da in den vergangenen Jahren immer wieder Anfragen von Fans", erklärt er das Angebot von schlichten Shirts und Kappen mit seinem Logo. "Wir haben uns dafür entschieden, es simpel zu halten und zu schauen, wie es läuft. Wenn es noch mehr Interesse gibt, werden wir uns vielleicht noch mehr, noch modischeres ausdenken."

Weil Sunnboy Ricciardo nun aber eine ganz eigene Art von Medienprofi ist, geht auch dieses Gespräch nicht ohne einen humorvollen Seitenhieb über die Bühne. Dem Journalisten, der das Thema vor einem Wochenende voller sportlicher Fragen aufgebracht hat, entgegnet er: "Danke, dass Du es erwähnt hast. Ich gebe dir dafür einen Gratis-Pullover, wenn du möchtest."

Teenager Stroll, der selbst Sohn eines Mode-Tycoons ist, hat übrigens noch kein Interesse an der Fashion-Welt. "Ich bin ganz zufrieden mit der Williams-Fashion", verweist er auf den Team-Einheitslook und betont, worauf seine Konzentration liegt: "Das macht sich ganz gut an der Strecke."

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