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Jackie Stewart: Ein Weltmeister ohne Interesse an Autos

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart hat eine Garage voller Mittelklassewagen und sagt von sich selbst: "Ich habe es nicht so mit Autos"

Jackie Stewart
Auf öffentlichen Straßen lässt sich Jackie Stewart lieber Fahren
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Es sind die Koteletten die Motorsportgeschichte geschrieben haben: Jackie Stewart war in den 1970er-Jahren nicht nur einer der besten Rennfahrer seiner Zeit, er war auch eine charismatische Figur im Fahrerlager mit dem man Pferde zu stehlen vermochte. Aber hinter dem wilden Aussehen des Schotten steckte stets ein bodenständiger Mann, der schon früh heiratete und zum Vorreiter der Sicherheit in der Königsklasse wurde. Kein Wunder, dass seine Garage bis heute kein Playboy-Traum ist.

"Tut mir leid, dass ich keine aufregenderen Privatwagen vorweisen kann", sagt er im Interview mit 'auto motor und sport'. Es mangelt dem heute 78-Jährigen zwar nicht an fahrbaren Untersätzen, aber sein Geschmack geht in Richtung Mittelklassewagen: Audi A6 Avant, Range Rover, Ford Kuga, Ford Galaxy, Ford Mondeo - Stewarts Bescheidenheit wird in seiner Garage gelebt. Seine Entschuldigung: "Ich habe es nicht so mit Autos"

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"Viele Rennfahrer wollen auch auf der Straße ein Auto, das giftig ist und Power hat. Aber dazu fahre ich zu selten", erklärt Stewart. "Seit 44 Jahren beschäftige ich einen Chauffeur. Meine Autos nutze ich als Büro, sitze hinten, telefoniere, arbeite, erledige meine Korrespondenz. Wenn ich gefahren werde, will ich ein Auto, das schwebt. Ich habe im Laufe der Jahre viele Fahrzeuge dieser Kategorie ausprobiert - Bentley, Rolls-Royce, Maybach."

Die Formel-1-Karriere des Jackie Stewart

Ein Legastheniker wird zum überlegenen Weltmeister, doch den Tod zweier Freunde vermag das nicht aufzuwiegen


10.09.2015
Foto 1 von 16
Dreimaliger Weltmeister, Vorkämpfer für Sicherheit auf der Rennstrecke und ein Gentleman mit karierter Schottenmütze: So kennen die Formel-1-Fans den gereiften Jackie Stewart, der als heute 76-Jähriger nichts von seiner Frechheit, seinem Witz und seinem Charme verloren hat. Das Licht der Welt erblickte er im schottischen Dörfchen Milton rund 20 Kilometer westlich von Glasgow - als Sohn eines Autohändlers und Hobby-Rennfahrers, was sich in jungen Jahren noch nicht auf seine Freizeitgestaltung auswirkt.
Dreimaliger Weltmeister, Vorkämpfer für Sicherheit auf der Rennstrecke und ein Gentleman mit karierter Schottenmütze: So kennen die Formel-1-Fans den gereiften Jackie Stewart, der als heute 76-Jähriger nichts von seiner Frechheit, seinem Witz und seinem Charme verloren hat. Das Licht der Welt erblickte er im schottischen Dörfchen Milton rund 20 Kilometer westlich von Glasgow - als Sohn eines Autohändlers und Hobby-Rennfahrers, was sich in jungen Jahren noch nicht auf seine Freizeitgestaltung auswirkt.

Schon sein allererster Privatwagen erzählt eine zurückhaltende Geschichte: "Ein Austin A30 in Hellgrün mit echten Ledersitzen, Topzustand. Ich habe das Auto für 375 Pfund gekauft, kurz bevor ich 17 wurde. Mit Trinkgeld, das ich mir an einer Tankstelle verdient hatte."

Nur, wenn es um seine Rennfahrer-Vergangenheit geht, wird Stewart wieder zum spendablen Auto-Fan. "Ken Tyrrell hat mir den 003 geschenkt, mit dem ich 1971 Weltmeister geworden bin", erzählt er von dem Erwerb alter Formel-1-Boliden, die er zwischen 1965 und 1973 so erfolgreich gefahren ist oder als Teambesitzer Ende der 1990er-Jahre betreut hat. "Den Tyrrell 006 von 1973 habe ich gekauft. Und ich habe sechs der Stewart-Grand-Prix-Autos. Der Matra von 1969 gehört einem sehr netten, reichen französischen Herrn, der ihn mir nicht verkaufen will. Aber ich kann ihn haben, wann immer ich ihn brauche."

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