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Stefan GP: Vorbereitungen für Formel-1-Einstieg 2019 laufen

Der serbische Geschäftsmann Zoran Stefanovic unternimmt einen weiteren Anlauf auf ein eigenes Formel-1-Team - Angeblich Fabrik, Windkanal und 40 Mitarbeiter

Zoran Stefanovic
Will mal wieder hoch hinaus: Zoran Stefanovic, hier 2010 als Toyota-Käufer
© Stefan

(Motorsport-Total.com) - Der serbische Geschäftsmann Zoran Stefanovic unternimmt einen weiteren Versuch, mit einer eigenen Rennmannschaft in die Formel 1 einzusteigen. Im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' bestätigt er ein Treffen mit Verantwortlichen von Formula One Management (FOM) - ergo dem neuen Mehrheitseigner Liberty Media - am Rande des Österreich-Grand-Prix in Spielberg sowie eine Unterhaltung mit Sportchef Ross Brawn. "Und werden weitere Gespräche führen", betont Stefanovic.

Derzeit liefen Vorbereitungen, um für eine angekündigte Ausschreibung neuer Startplätze seitens der FIA gerüstet zu sein, erklärt er weiter: "Wir haben jetzt die nötigen Verbindungen aufgebaut. Wir erwarten es schon im Herbst und werden uns bewerben." Mit einer sattelfesten Grundlage und einem robusten Businessplan, glaubt man Stefanovic. Er will in den vergangenen Monaten einiges bewegt haben.

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Die Rede ist von einer Teambasis im italienischen Parma und einem Windkanal, der "unweit der Ferrari-Anlage" stehen soll. "Wir haben die richtigen Leute für die Jobs. Nicht nur eine Handvoll, sondern über 40", demonstriert Stefanovic eine breite Brust. Als Technikchef und Organisator der Vorbereitungen agiert Enrique Scalabroni, der zu Beginn der 1990er-Jahre Ferrari-Chefdesigner war. "Er ist ein langjähriger Freund von mir", betont Stefanovic die engen Bande zum 67-Jährigen.

Liberty Media und Haas-Erfolge waren nicht die Motivation

Mit Details hält sich der Serbe zurück: Was es mit der Fabrik in Parma genau auf sich hat und ob es sich bei dem Windkanal um einen handelt, die auch von anderen Formel-1-Teams genutzt wird, verrät er nicht. Auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' schweigt auch Ferrari zu dem Thema.

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25.04.2017
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Wer träumt nicht von einem Audi-Einstieg in die Formel 1? Die Ingolstädter standen bereits einmal an der Schwelle zu einem Einstieg mit Red Bull, entschieden sich aber dann dagegen. So könnte ein Audi-Formel-1-Fahrzeug aussehen. Das Design orientiert sich am letzten R18, dem bis 2016 eingesetzten LMP1-Sportwagen.
Wer träumt nicht von einem Audi-Einstieg in die Formel 1? Die Ingolstädter standen bereits einmal an der Schwelle zu einem Einstieg mit Red Bull, entschieden sich aber dann dagegen. So könnte ein Audi-Formel-1-Fahrzeug aussehen. Das Design orientiert sich am letzten R18, dem bis 2016 eingesetzten LMP1-Sportwagen.

Klar ist nur, dass der Name der ist, mit dem Stefanovic zuvor in die Königsklasse wollte: Stefan Grand Prix oder kurz Stefan GP. Er betont, dass sein neuer Eifer der Gunst der Stunde geschuldet sei: "Der Hauptgrund ist, dass wir ein vernünftiges Paket zusammenbekommen", stellt er klar und macht den Abschied von CVC und dem ohnehin eher aufgeschlossenen Bernie Ecclestone nicht verantwortlich: "Die Übernahme durch Liberty Media war nicht ausschlaggebend. Ob uns das hilft? Weiß ich nicht."

Denn die höhere Hürde für Stefanovic scheinen die FIA und ihr Präsident Jean Todt zu präsentieren. Sie sperrte sich vor acht Jahren gegen das erste serbische Formel-1-Team. "Aus ganz verschiedenen Gründen", wird Stefanovic bei dem Thema schmallippig. "Darauf möchte ich nicht im Detail eingehen. Wir haben es akzeptiert." Und aus alten Fehlern gelernt, glaubt man dem studierten Ingenieur.

Stefanovic will auf keinen Fall ein Kundenauto

Punkten will Stefanovic wohl damit, einen eigenen Rennwagen zu bauen, der nicht in dem Verdacht steht, gegen den sogenannten "Listed-Parts"-Paragrafen des Technischen Reglements zu verstoßen, an den der jüngste Neueinsteiger Haas aufgrund seiner Verbindungen zu Ferrari angeeckt war. "Wir wollen kein Kundenpaket wie sie", winkt Stefanovic ab. Er betont, dass er mit dem Projekt waschechter Konstrukteur werden wolle: "Ich denke nicht, dass so ein Modell noch seine Berechtigung hat. Es gibt Regeln, die besagen, dass man Autos selbst bauen muss und nicht zukaufen darf."

Auf die Rennstrecke gehen will Stefan GP schon in 20 Monaten. "Die Saison 2019 ist realistisch", betont der Patron und glaubt, trotz der technischen Komplexität der Formel 1 die Vorbereitungen für den Einstieg in Ruhe durchziehen zu können: "Da haben wir sogar etwas Zeit als Puffer."

Stefanovic unternahm seinen ersten Anlauf auf die Beletage des Motorsports im Jahr 1997, als er das gescheiterte Lola-Projekt übernehmen wollte, damit aber scheiterte. Ende 2009 erteilte die FIA einer weiteren Bewerbung eine Absage. Er wollte über den Rechtsweg in die Formel 1, ehe er die Überreste der Toyota-Werksmannschaft aufkaufte und erneut am Automobil-Weltverband abprallte - obwohl er sein Material auf Verdacht zum Saisonstart nach Bahrain verschiffen ließ und Ex-Williams-Fahrer Kazuki Nakajima unter Vertrag nahm.

Auch für 2011 schmiss die FIA Stefanovic die Tür zu: Genau wie 15 andere Bewerber hätte es an Finanzen und Know-how gemangelt.

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