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Force India: Fahrer bestätigen Verbesserung durch Updates

Sergio Perez und Esteban Ocon fahren im Silverstone-Training 150 Runden und bewerten die Aerodynamik-Updates als Fortschritt - Q3 das erklärte Ziel für Samstag

Esteban Ocon
Vor allem der Vorderwagen und der Frontflügel wurden überarbeitet
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Force India brachte ein großes Update zum Heimrennen nach Silverstone. Am Freitag wurden die neuen Teile, die vor allem im Bereich des Frontflügels neu sind, ausgiebig getestet. Sergio Perez und Esteban Ocon kamen gemeinsam auf 150 (!) Runden. Und das Fazit fällt positiv aus: "Das Upgrade fühlt sich nach einem Fortschritt an", bestätigt Ocon. "Ich bin damit zufrieden. Es ist sicher eine Verbesserung." Details wollte der Franzose nicht verraten. Die überarbeitete Aerodynamik soll für mehr Grip sorgen.

Die Ergebnisse zeigten noch nicht den großen Sprung nach vorne. Das erste Training beendete das Force-India-Duo auf den Plätzen zwölf und 13. Der Rückstand betrug zwei Sekunden. Am Nachmittag steigerte sich Ocon auf Rang zehn und verkürzte den Rückstand auf die Mercedes-Spitze auf 1,8 Sekunden. "Ich war im ersten Training mit dem Auto sehr zufrieden. Wir konnten es auch noch für den Nachmittag verbessern. Ich habe heute keine Fehler gemacht. Hier sind die Autos sehr schwierig zu fahren."

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Teamkollege Perez wurde in FT2 13., nachdem es ein kleines Leck im Hydrauliksystem gab: "Das Team arbeitet hart an dem Problem. Hoffentlich können wir es bis morgen lösen", so der Mexikaner, der ansonsten mit dem Tag zufrieden war: "Es war positiv, obwohl es der Wind etwas schwierig machte. Wir verstehen das Verhalten des Autos sehr gut und können uns noch für das Qualifying und das Rennen verbessern. Ein 2017er-Auto auf dieser Strecke zu fahren, ist sehr beeindruckend."

Das Ziel für den Samstag ist klar. Force India will im Qualifying Q3 erreichen. Mit einer guten Ausgangsposition soll die Punkteserie fortgesetzt werden. Erstmals in dieser Saison ist auch Teamchef Vijay Mallya vor Ort dabei. Der Inder hält sich in England auf, da in seiner Heimat Ermittlungen im Zuge der Pleite seiner Fluglinie Kingfisher laufen. Mallyas Reisepass wurde schon eingezogen, im Februar stellte Indien einen Auslieferungsantrag an Großbritannien. Dem wurde bisher nicht nachgekommen.

Somit hält sich Mallya ständig in Großbritannien auf. Silverstone ist sein erster Rennbesuch in diesem Jahr. "Wir haben heute die neuen Teile evaluiert und Fortschritte beim Set-up gemacht. Beide Fahrer sind mit der Balance des Autos relativ zufrieden", gibt Mallya zu Protokoll. "Wir können natürlich noch mehr Performance finden. Wir erwarten im Mittelfeld wieder einen engen Kampf. Es wird wichtig, dass wir im Qualifying unsere Performance maximieren. Das Wetter kann auch wechselhaft sein, also müssen wir uns rasch auf die Verhältnisse einstellen."

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