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Digital statt TV: Formel 1 bald auf den Spuren von Netflix?

Formel-1-Eigentümer Liberty Media stellt die TV-Übertragungen auf den Prüfstand: Man will die Serie vor allem digital voranbringen - Zahlt der Fan bald wie bei Netflix?

Kimi Räikkönen
Muss der Formel-1-Fan bald zahlen, um den Monaco-GP zu sehen?
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 ist weiter auf der Suche nach neuen Vermarktungsmöglichkeiten und will in Zukunft verstärkt auf digitale Inhalte setzen, die zu Zeiten von Bernie Ecclestone stark vernachlässigt wurden. Der ehemalige Formel-1-Boss wollte vor allem Geld aus lukrativen TV-Verträgen ziehen, doch der neue Eigentümer Liberty Media möchte die Lücke zum digitalen Zeitalter schließen und den echten Formel-1-Fans einen Mehrwert bieten - gegen Bezahlung.

Ähnlich wie bei Plattformen wie Netflix soll der Fan einen bestimmten Beitrag zahlen und einen Gegenwert für sein Geld bekommen. "Das ist eine unheimlich wichtige Möglichkeit", betont der Formel-1-Vorsitzende Chase Carey. Die Königsklasse sei mit seinen zahlreichen Daten und Informationen prädestiniert für digitale Inhalte. "Von daher haben wir die Fähigkeit, einzigartige Pakete zusammenzustellen", sagt er.

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Derzeit sei man damit beschäftigt herauszufinden, wie das Produkt aussehen soll und was den geneigten Formel-1-Fan motivieren könnte, für die Serie Geld auszugeben. "Wir sind noch dabei, es für den Fan zu verstehen, der einen tieferen Einblick in den Sport und die Geschehnisse auf der Strecke haben möchte. Wir haben noch keinen Preis festgesetzt, aber zum Beispiel könnte man für einen Zehner im Monat Zugang zu diesem Paket bekommen", sagt Carey.

Natürlich hätte dieser Umstieg in die digitale Welt auch große Auswirkungen auf die aktuellen TV-Verträge. Auch diese stehen derzeit auf dem Prüfstand und sollen in Zukunft neu verhandelt werden. Aktuelle Verträge können nicht einfach gekündigt werden, doch mit dem Auslaufen dieser möchte man neue Rahmenbedingungen schaffen - unter anderem möchte man durch kürzere Laufzeiten mehr Flexibilität erreichen.

In Deutschland ist die Formel 1 über RTL noch im frei empfangbaren TV zu sehen, doch in vielen Teilen der Welt ist die Formel 1 schon im Bezahlfernsehen verschwunden. Dass es auch hierzulande dazu kommen kann, ist nicht ausgeschlossen. Die Rechte laufen nach der Saison 2017 aus, und Interessenten gibt es viele. Bei Liberty Media hatte man zuletzt angekündigt, dass möglicherweise nur noch ein Teil der Rennen im Free-TV kommt - so wie es derzeit bei der MotoGP der Fall ist.

Die Amerikaner wissen, dass die Tendenz des Spitzensports zum Pay-TV geht, "aber", betont Carey, "wir wollen die richtigen Vereinbarungen treffen, um das mit einigen Free-TV-Übertragungen in Verbindung zu bringen - das ist etwas, das wir sehr wertschätzen." Liberty möchte eine Balance finden, einerseits die größtmögliche Reichweite zu generieren, und andererseits sicherzustellen, dass das Publikum für die Formel 1 wertvoll ist.

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Von Gustav Brunner bis Bernie Ecclestone


11.09.2014
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#10: Der österreichische Designer Gustav Brunner hat schon zweimal für Ferrari gearbeitet, aber so viel Geld wie zwischen 2001 und 2005 bei Toyota hat er nie zuvor verdient. Bevor er das Toyota-Angebot annimmt, empfindet er dieses finanziell zwar als gut, aber nicht überragend - bis er merkt, dass die vereinbarte Gage jährlich gedacht ist und nicht wie irrtümlich angenommen für die komplette Vertragslaufzeit.
#10: Der österreichische Designer Gustav Brunner hat schon zweimal für Ferrari gearbeitet, aber so viel Geld wie zwischen 2001 und 2005 bei Toyota hat er nie zuvor verdient. Bevor er das Toyota-Angebot annimmt, empfindet er dieses finanziell zwar als gut, aber nicht überragend - bis er merkt, dass die vereinbarte Gage jährlich gedacht ist und nicht wie irrtümlich angenommen für die komplette Vertragslaufzeit.

Darum soll der digitale Markt auch bald echten Fans die Möglichkeit geben, intensiver an der Serie zu partizipieren. Derzeit steht man dabei aber noch am Anfang, denn das Publikum muss erst noch umgewöhnt werden. Dafür steht auch die Übertragung an sich auf dem Prüfstand. Die Amerikaner möchten die Formel 1 noch attraktiver machen, damit auch auf allen Kanälen das Interesse vorhanden ist.

"Wir fangen gerade erst an, die Formel 1 zu vermarkten", sagt Carey. "Wir fangen erst an, die Fans in Bereichen wie digitalen Plattformen zu erreichen. Wir denken, dass wir in den kommenden Jahren echtes Momentum und Energie erschaffen können. Wir müssen sicherstellen, dass wir mehr tun, als nur von Free- auf Pay-TV zu wechseln. Es ist digital, und es geht darum, die Fans im breiteren Spektrum von Free-TV, Pay-TV und digital abzuholen."

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