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Vettel und das Safety-Car: War es wirklich ein Vorteil?

Die Rekonstruktion der entscheidenden Phase des Grand Prix von Bahrain: Obwohl ihn das Safety-Car acht Sekunden gekostet hat, ging Sebastian Vettel in Führung

Sebastian Vettel, Valtteri Bottas, Daniel Ricciardo, Lewis Hamilton
Beinahe hätte Sebastian Vettel durch das Safety-Car die Führung verloren
© LAT

(Motorsport-Total.com) - "Nicht schon wieder!", dachte sich Sebastian Vettel, als beim Grand Prix von Bahrain das Safety-Car auf die Strecke kam. Der Ferrari-Fahrer hatte in der zehnten Runde Reifen gewechselt. Vor seinem Boxenstopp betrug sein Rückstand auf Leader Valtteri Bottas 0,7 Sekunden. Nach Bottas' Boxenstopp in Runde 13 lag Vettel 1,2 Sekunden vor dem Mercedes.

Beim Podium-Interview meinte David Coulthard zu Vettel, in Bezug auf das Safety-Car: "Diesmal hat es für dich funktioniert!" Worauf Vettel antwortete: "Da bin ich mir nicht so sicher." Recht hat der Ferrari-Fahrer, wie die Rekonstruktion jener entscheidenden Phase des Rennens ergibt.

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Vettels Boxenstopp dauerte inklusive Ein- und Ausfahrt 24,7 Sekunden. Als das Safety-Car auf die Strecke kam, befand er sich gerade kurz nach Kurve 10. Bottas beschleunigte aus Kurve 13 heraus. Die Mercedes-Crew schaltete schnell und holte ihn sofort zum Reifenwechsel. Weil ein Schlagschrauber nicht richtig funktionierte, dauerte der aber um 3,7 Sekunden länger als bei Vettel.

Das Safety-Car bedeutete zu jenem Zeitpunkt Vorteil Bottas. Denn weil er einen Teil der Safety-Car-Phase stehend an der Box verbrachte (was sich aufhebt mit Vettels Boxenstopp), wurde er durch die Gelbphase effektiv für einen weniger langen Zeitraum eingebremst. Eigentlich hätte Vettel also hinter ihm bleiben müssen.

Aber: Zusätzlich zu den 3,7 Sekunden, die Ferrari beim Boxenstopp schneller war, holte Vettel auch durch seine schiere Pace während des sogenannten Undercuts auf - nicht zuletzt dank der frischeren Reifen. In der ersten Runde nach dem Stopp waren das 2,1, in der zweiten 2,6 und in der dritten 1,0 Sekunden, also insgesamt 5,7.

Nicht direkt mit Bottas vergleichbar sind Vettels erster Sektor in Runde elf (weil die Sektorenzeit wegen seiner Boxenausfahrt verzerrt ist) sowie der dritte Sektor in Runde 13 (wegen Bottas' Boxeneinfahrt). Anzunehmen ist, dass der Ferrari auch in jenen Abschnitten um die eine oder andere Zehntelsekunde schneller war.

Letztendlich haben Vettel auf der Strecke und die Ferrari-Crew an der Box rund zehn Sekunden auf Bottas gutgemacht. Trotzdem kam er unterm Strich nur 1,2 Sekunden vor dem Finnen zurück ins Rennen. Das heißt: Die Safety-Car-Phase hat den späteren Sieger rund acht Sekunden gekostet. Die verlor er zwischen Kurve 13 (als Bottas gerade die Boxeneinfahrt überquerte) und Ziellinie, als er wegen der Safety-Car-Phase nicht Vollgas geben konnte.

"Mercedes hatte glaube ich ein Problem beim Stopp, sonst wär's enger geworden", analysiert er scharfsinnig. "Ich war ein bisschen überrascht, als ich vor den anderen rauskam, denn ich dachte, ich hätte den Vorteil verloren. Aber es hat zum Glück geklappt."

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